Reinhard K.

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von Reinhard K. - Sonntag, 9 September 2007, 21:40

Hallo Bernd,

leider kann ich dieser Argumentation nicht ganz folgen.


Die Notwendigkeit um das Wissen der theoretischen Zusammenhänge ist natürlich unbestritten. Aber ich denke, dass es ohne Auswendiglernen auch nicht geht.

 

Wie kann man ein Stück, dessen Akkordnoten nicht ausgeschrieben sind fließend spielen, wenn man die Akkorde nicht im Kopf hat. Und in Keyboard-Noten ist kein Akkord ausgeschrieben. Oder sehe ich das falsch?

In einer Akkordtabelle würde ich auch nicht ein Werkzeug zum sturen Auswendiglernen sehen, sondern ein Hilfsmittel zum Nachschlagen.


So kann ich auch nichts schlechtes daran finden, das Griffbild eines Akkordes nachzuschauen.

 

Ich habe mir z.B. schon alle Akkorde des Grundlehrgangs in einer Tabelle zusammengefasst und halte diese immer griffbereit. Zu diesem Zeitpunkt war von Harmonielehre noch keine Rede. Aber auch jetzt würde ich diese Tabelle nicht missen wollen.

 

In deinem Kurs „Harmonielehre Teil 1“ sind 10 Seiten mit Griffbildern der Akkorde. Die hättest du dir sicher erspart, wenn du nicht einen Sinn darin gesehen hättest, sie darzustellen.

 

Aber genau das ( und die Theorie dazu) findet man auch in der Keyboardtabelle, die ich dem Heinz empfohlen hatte.

 

Was also kann an einer Akkord – oder Keyboardtabelle so falsch sein?

 

Herzliche Grüße

Reinhard


von Reinhard K. - Freitag, 7 September 2007, 21:50

Hallo Heinz,

bist du noch auf der Suche nach einer Akkordtabelle?
Wenn ja, dann kann ich dir dieses Buch empfehlen:

http://www.voggenreiter-shop.de/bilder/978-3-8024-0250-0_d.jpg

Gruß Reinhard


von Reinhard K. - Sonntag, 2 September 2007, 22:30

Hallo Bernd, hallo Keyboardfreunde!
Schön, dass ich mit dem Auswendiglernen das Interesse wecken konnte. Daher möchte ich darauf noch einmal eingehen. Wie schon einmal gesagt, fand ich den Anstoß in einem Buch über das Klavierspielen (Punkt 6 Auswendiglernen).
Da dies im Internet zu finden ist, hier der Link für Interessierte:
 http://foppde.uteedgar-lins.de/foppdekomplett.html

Natürlich bleibt es jeden selbst überlassen, die für sich geeignete Methode einzusetzen um etwas zu lernen. Die Argumente, die in diesem Buch für das Auswendiglernen angeführt werden, sind für mich so überzeugend und einleuchtend, dass ich es ausprobieren musste. Dabei war ich auch unsicher, ob ich das überhaupt kann. Doch zu meiner Überraschung ging dies besser als ich es für möglich gehalten hatte. Dabei gehe ich taktweise vor, präge mir die Noten ein und spiele sie aus dem Kopf bis ich es kann. Ihr solltet einmal überlegen, ob ihr nicht schon jetzt automatisch (ohne besonder darauf geachtet zu haben) schwierige Passagen aus dem Kopf spielt. Ja einfach deshalb, weil eine Stelle zu viel Aufmerksamkeit erfordert um noch auf die Noten zu schauen. Man kann eine schwierige Passage in der gleichen Zeit viel öfter üben wenn man sie aus dem Gedächtnis spielt.
Wenn ich auf diese Weise einen Titel komplett auswendig gelernt habe, wird er aus dem Gedächtnis geübt, bis er fließend sitzt. 
Natürlich sind Bernd's Einwände nicht von der Hand zu weisen. Deshalb muss dies auch jeder für sich selbst entscheiden. Aber ich kann nur noch einmal sagen, für mich ist es unglaublich motivierend Stücke ohne Noten spielen zu können. Den Spaß am Spielen zu erhalten, das ist für mich wichtig.

Also, fleißig üben!
Reinhard  


von Reinhard K. - Sonntag, 2 September 2007, 16:06

Hallo Achim,
soweit ich das sagen kann, sind die Titel für alle Strophen ausgeschrieben.
Natürlich habe ich nicht alle überprüft sondern nur zwei.

Wenn Akkorde für dich fast kein Thema mehr sind, dann herzlichen Glückwunsch. Ich kann vielleicht 25 und einige Umkehrungen aus dem Kopf greifen. Aber ich schätze mal, dass es über 100 Akkorde gibt und deren Umkehrungen noch dazu. Doch wenn man ein Ziel hat, wird man auch eines Tages dort ankommen.

Gruß Reinhard 


von Reinhard K. - Samstag, 1 September 2007, 17:10

Hallo Keyboardfreunde,

gern möchte ich mich an der begonnen Diskussion beteiligen.

Ich habe  im November 2006 mit Bernd’s Grundkurs begonnen und bearbeite jetzt „Harmonie- und Akkordlehre Teil 1“. Auch ich habe etwas spät mit dem Lernen eines Instruments begonnen. (55 Jahre) Aber ich bin froh, dass ich es versucht habe. Mir macht das Spielen unglaublich viel Spaß.
Nach einem Bontempi von Aldi und einem PSR S500 spiele ich jetzt auf einem PSR 1500.
Da man Bernd’s Übungsstücke niemandem vorspielen kann (bitte nicht so wörtlich nehmen-Bernd, das ist kein Vorwurf), versuche ich immer auch Stücke aus anderen Notenblättern zu spielen. (Schlager der 70-ziger, 100 Hits in C-Dur usw.)
Beim Lernen wende ich eine Methode an, die ich einem Buch übers Klavierspielen entnommen habe. Besonders die Argumente für das Auswendiglernen erschienen mir so plausibel, dass ich es ausprobieren musste. Und es funktionierte. Dabei lerne ich zuerst einen neuen Titel auswendig, bevor ich ihn richtig spielen kann. Erst dann wird geübt, bis die rechte und linke Hand sitzt. Außerdem ist es unheimlich motivierend, ein Stück ohne Notenblatt spielen zu können. Es ist aber wichtig, neue Stücke auf diese Art zu lernen. Titel, die man vom Blatt bereits spielen kann erfordern mehr Aufwand zum Auswendiglernen.

 
Um die Titel noch besser klingen zu lassen, lade ich mir auch die entsprechenden Styles vom Yamaha-Shop.

Schwierigkeiten habe ich z.B. einen Titel zu lernen, dessen Melodie ich nicht kenne. Die Melodie allein aus den Noten zu erfassen schaffe ich noch nicht. Deshalb besorge ich mir dann meist das entsprechende Midi-File dazu.

 

So, das soll’s erst mal gewesen sein. Ich würde mich freuen, wenn dies wirklich ein Diskussionsforum wird.

 

Gruß an alle Keyboarder

 

Reinhard


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