Achim D.

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von Achim D. - Donnerstag, 24 Februar 2011, 18:40
Vielleicht könnte es ja als Vorübung dienen:
Zähle laut mit, wenn Du spielst - nicht in Gedanken, sondern wirklich laut. Du wirst sehen, dass das nicht so einfach ist. Und es trainiert Dein Rhythmusgefühl.

von Achim D. - Donnerstag, 11 November 2010, 23:01

Hallo Bernd,

oh, das ist ganz einfach...

Hammer On: Du greifst z. B. mit dem Zeigefinger auf der h-Saite im 1. Bund (Ton c2), schlägst die Saite an und haust, so kräftig du kannst, Deinen Ringfinger oder kleinen Finger auf den 3. Bund (Ton d2) ohne die Saite nochmal mit der rechten Hand anzuschlagen. Dadurch bekommst du einen ganz sauberen, lückenlosen Übergang von c nach d (Aufschlagbindung).

Pull Off: In umgekehrter Reihenfolge... Du greifst wie oben beschrieben c2 und d2 gleichzeitig auf der h-Saite, schlägst den Ton d2 an und ziehst den Ring- bzw kleinen Finger schnell weg (bisschen schräg nach oben und zum Fußboden hin). Dadurch ertönt c2 mit einem ganz sauberen, lückenlosen Übergang (Abzugbindung).

Diese Technik wird bei der E- oder A-Gitarre sehr oft angewendet und ist ein elementarer Bestandteil der Spieltechnik. In den Noten wird dies meistens durch einen Legatobogen, der 2 unterschiedliche Noten miteinander verbindet, ausgedrückt.

Gruß
Achim

 


von Achim D. - Donnerstag, 11 November 2010, 17:14
Hallo Bernd,

du beschreibst einen Slide auf der Gitarre. Besser wäre ein "Pull Off" bzw. "Hammer On" gewesen.

Bei der Phrasierung kommt es immer darauf an, was man spielen möchte. Bei Schlagern, Volksmusik, Rock, Jazz etc. sollte man so spielen, wie man es sich vorstellt. Feste Regeln gibt es dort nicht, weil sich die Musik nicht weiterentwickeln würde. Bei der Klassik sieht es wiederum anders aus. Die sollte so gespielt werden, wie es sich der Komponist gedacht hat. Sonst würde es komisch klingen.

Gruß
Achim

von Achim D. - Freitag, 5 November 2010, 00:03
Hallo Bernd,

seit insgesamt 5 Jahren spiele ich jetzt Keyboard, 1 Jahr davon Klavier und habe seit 2 Monaten Klavierunterricht bei einem Klavierlehrer.

zu 1. Warum soll die linke Hand verkümmern, wenn noch gar kein Instrument gespielt/erlernt worden ist? An die "schweren Tasten" habe ich mich relativ schnell gewöhnt. War anfangs ein seltsames Gefühl. Doch mittlerweile kommen mir die Keyboard-Tasten wie billiges Plastik vor. Vorteil: Ich kann jetzt auf dem Keyboard wesentlich schneller spielen als zuvor; 16-tel bei hohem Tempo sind kein Problem mehr.
zu 2. Bei meinem Stage-Piano sind neben den Klavierklängen noch sämtliche andere Instrumente, die man vom Keyboard kennt, mit Begleitautomatik etc. vorhanden. Ob man es braucht, sei dahin gestellt. Wirklich gut klingen sie auch nicht. Aber wenn man sie braucht, kann man darauf zurückgreifen.
zu3. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er so spielen möchte wie Elton John... dann müsste er auch zu seinem Spiel singen. Ich denke eher, er möcht "Solo-Piano" spielen (Melodie mit rechts, Begleitung mit links). Wobei ihm das Keyboard dann natürlich als einfachere Variante entgegenkommt.

Das Keyboard hat mir eine Menge beigebracht - insbesondere die Fähigkeit "Rhythmusfest" zu sein. Mein Klavierlehrer spielt in meine Übungsstücke immer "improvisierende Instrumente" rein - irgendein Zeug, was mit der eigentlichen Melodie nichts zu tun hat, aber irgendwie toll zum Lied passt. Für einen Anfänger bestimmt der absolute Horror. Mir macht es aber nichts aus. Ich lasse mich dadurch nicht aus dem Takt bringen. Ein weiterer großer Vorteil, wenn man mit dem Keyboard angefangen hat.

Klavierspielen ist nicht einfach, mir macht es großen Spaß und ich hoffe, dass mir der Umstieg vom Keyboard doch gelingt. Den Anspruch ein zweiter Lang Lang zu werden (vom spielerischen Können) wäre zwar schön, habe ich aber nicht.

Gruß
Achim


von Achim D. - Donnerstag, 4 November 2010, 23:21
Hallo Hans,

ich denke, mit den Fingersatzzahlen ist es genauso wie mit "Malen nach Zahlen": Du füllst die entsprechenden Felder mit Farbe aus, wirst aber niemals in der Lage sein selbst ein Kunstwerk zu erstellen.
Anfangs waren die Zahlen über den Noten auch für mich ein absolutes "muss". Dann habe ich aber festgestellt, dass ich nicht nach Noten spiele, sondern nach Zahlen. Das bringt nichts! Konzentriere Dich auf die Noten und nehme nur im Zweifelsfall den Fingersatz zur Hilfe. Ich denke, so ist er gedacht.

Gruß
Achim

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