Bernd G Schleicher

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von Bernd G S. - Dienstag, 24 Juni 2008, 14:35
Hallo Kyouri,

ich fürchte da muss ich dich enttäuschen. Ein professionelles Keyboard für 150 Euro wirst du sicher schwerlich finden. Auch nicht gebraucht. Vernünftige Einsteigerkeyboards gibt es von Casio und Yamaha für etwa 150 Euro. Z.B das Yamaha PSR-E213 oder das Casio CTK-2000. Dennoch sind beide Keyboards weit davon entfernt als professionell eingestuft werden zu können. Aber sie klingen ordentlich, und sind so bestückt, dass sie nicht gleich langweilig werden.

Die Bontempi Keyboards kenne ich nicht, aber ich weiß, dass die meisten Schüler hier, welche sich eines gekauft hatten, relativ schnell nach einem größeren Keyboard Ausschau gehalten haben.

Wenn du kein Geld zur Verfügung hast, dann fang doch einfach erst einmal auf irgend einem Keyboard an. Mit der Zeit wird sich das eine oder andere sicher finden. Ich habe vor 29 Jahren auch mit einer "Tischhupe" angefangen. Dann aber relativ schnell mit Musik das erste "Taschengeld" verdient, so dass ich mir ziemlich rasch etwas besseres kaufen konnte.

Grüße

Bernd

von Bernd G S. - Montag, 23 Juni 2008, 08:58
Hi Kyouri,

kostenlos ist immer so eine Sache, zumindest wenn es auch legal sein soll. Was Kinderlieder, oder auch alte klassische Stücke anbelangt, sollte dir eine intensive Google-Suche helfen können.

Nicht ganz umsonst, aber extrem günstig kommt man manchmal bei ebay an Noten. Dort werden oft ganze Sammlungen (also mehrere Hefte) angeboten, welche man für ein paar Euro ersteigern kann.

Ein weiterer Tipp wäre einmal der Gang zur örtlichen Bücherei. Manche Bibliotheken halten auch Notenhefte vor.

Ansonsten im Freundes- und Bekanntenkreis fragen. Eigentlich hat jeder der einmal Keyboard gelernt hat Bücher herumliegen, die er gar nicht mehr nutzt, weil die Stücke nach einiger Zeit eh viel zu einfach sind.

Viel Erfolg!

Bernd

von Bernd G S. - Mittwoch, 21 Mai 2008, 09:29
Eine eindeutige Antwort kann ich dir nicht geben. Ich fürchte auch, dass niemand behaupten kann das eine oder andere Keyboard wäre besser. Der Ausschlag für eine Entscheidung können bei diesen Keyboards nicht technische Daten sein, sondern einzig, ob dir der Klang des einen oder anderen besser gefällt. Also rein ins Musikgeschäft und anhören.

Eine Hilfe könnten auch die Produktseiten der Hersteller (mit Klangbeispielen bzw. Demofilm) sein.

Casio CTK-810

Yamaha PSR-E313

Noch zur Erklärung:

XGlite ist nur eine Bezeichnung für die Art der Klangerzeugung. Wie man das Kind nennt ist zweitrangig. Wichtig ist was raus kommt.

Split-Funktion ermöglicht es, die Tastatur in zwei Bereiche auf zu teilen. Man kann dann jedem Bereich einen eigenen Sound geben.

Layer-Funktion bedeutet, dass man zwei verschiedene Sounds übereinander legen kann. Wenn man eine Taste drückt klingt dann beispielsweise ein Piano und gleichzeitig Streicher.

Beide Keyboards haben Split- und Layer-Funktion. Die Layer-Funktion ist aber bei beiden Keyboards mit Vorsicht zu geniessen, da beide nur 32 Stimmen polyphon sind. Das heißt: insgesamt (also alle Töne in der Begleitung und alle Töne die man selbst spielt zusammen) können maximal 32 sein. Wenn man mit Layer-Funktion mit der rechten Hand zwei- oder dreistimmig spielt, geht da dem Keyboard schon mal die Luft aus. Es nimmt dann irgendwo (meist in der Begleitung) einfach Töne weg. Dieses Problem stellt sich aber erst, wenn der Spieler fortgeschritten ist.

Hoffe ich konnte etwas helfen!

Gruß Bernd

von Bernd G S. - Donnerstag, 27 März 2008, 22:37
Hallo Anne,

nicht nur der Anfang des Kurses ist Fleißarbeit. Es gibt aber keine zeitliche Limits für die Lektionen. Der komplette Kurs ist je nach Art (Online- oder Offline) über den gesamten gewährten Zeitraum uneingeschränkt zugänglich.

Die Frage nach der Onlinehilfe ist für mich nicht einfach zu beantworten. Der Kurs wird zwar gerne gebucht, aber zu meinem Erstaunen selten genutzt.

Sollte es dir ein sicheres Gefühl geben die Hilfe im Falle eines Falles in Anspruch nehmen zu können, spricht einiges dafür den Preisvorteil bei einer Paketbuchung mit zu nehmen. Ansonsten kann die Onlinehilfe im Bedarfsfall aber auch jederzeit nachgebucht werden.

Liebe Grüße

Bernd

von Bernd G S. - Donnerstag, 27 März 2008, 09:38
Hallo Anne,

ich muss gestehen, dass ich Quereinsteiger als "die schwierigsten Fälle" für den Online-Keyboardunterricht ansehe. Es liegt daran, dass ein Onlinekurs - so gut er auch immer sein mag - keine Flexibilität zulässt auf den Schüler individuell einzugehen.

Am besten stellt man sich einen Keyboardkurs vor, wie ein rotes Seil, welches dem Schüler den Weg auf den Gipfel eines Berges weist. Folgt der Schüler konsequent diesem Seil, kommt er irgendwann auf dem Gipfel an. Quereinsteiger sind häufig geneigt, diesen abgesteckten Weg zu verlassen um eine Abkürzung zu nehmen. Dass immer dann die Gefahr eines Absturzes groß ist liegt auf der Hand.

Übertragen auf einen Keyboardkurs bedeutet dies: auch ein Quereinsteiger sollte sich konsequent an den Weg halten, den das "rote Seil" vorgibt. Auch wenn das eine oder andere bereits bekannt und somit ein Kinderspiel ist. Oder er nimmt sich einen "Bergführer" also Keyboardlehrer, der ihn persönlich, nach einer seinen Fähigkeiten angepassten Route zum Gipfel führt.

Solltest du dich, liebe Anne, also für meinen Grundkurs entscheiden, ist es ungeheuer wichtig, diesen auch von vorne bis hinten durch zu arbeiten und nichts auszulassen (auch wenn schon bekannt).

Auch die Frage der Motivation ist bei einem Selbst- bzw. Fernkurs eine sehr wichtige. Es braucht selbstverständlich mehr Selbstdisziplin einen Keyboardkurs alleine zu absolvieren, als wenn man wöchentlich einen persönlichen Lehrer sieht. Dies gehört aber einfach zu den unvermeidbaren Nachteilen eines Selbstlernkurses. Nur ein spürbares Fortkommen im Kurs ist geeignet die Motivation zu erhalten. Darüber hinaus hielte ich es für sehr wichtig, dass sich die Schüler mit dem Lehrer und untereinander immer wieder austauschen. Die Foren meiner Seite böten hierfür eine geeignete Plattform. Leider wird diese Möglichkeit für meinen Geschmack aber noch viel zu wenig genutzt. Aber was nicht ist kann ja noch werden.

Für weitere Fragen stehe ich immer gerne zur Verfügung.

Bernd

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