Bernd G Schleicher

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von Bernd G S. - Mittwoch, 21 Oktober 2009, 17:58
Hallo Fusel,

nicht ganz einfach deine Frage zu beantworten. Selbstverständlich ist mein Keyboardkurs eigentlich auf Keyboards mit Begleitautomatik ausgelegt.

Ich nehme jedoch an, dass es dir hauptsächlich darum geht, eine Spieltechnik sowie möglicherweise Akkorde zu erlernen. Das kann dir der Kurs schon vermitteln. Die Frage ist halt, wieviel Spaß es ohne unterstützendes Orchester aus dem Keyboard macht.

Sicherlich ist es mühsam, für jedes Lied eine eigene Begleitung selbst zu "bauen" - andererseits natürlich eine enorm gute Übung. Was ich mir auch gut vorstellen könnte ist (sofern du das hast), mit einem Arpeggiator zu arbeiten. Du könntest dann verschiedene Arpeggien erstellen, und, je nach Bedarf mit der linken Hand, den Akkorden entsprechend abrufen. Das käme der Funktion eines normalen Homekeyboards wohl am nächsten.

Ich würde vorschlagen, du machst den Demokurs bis ganz zu Ende. Wenn bis dorthin alles klappt, und so ist wie du dir das vorstellst, dann sollte der Rest auch machbar sein. Ein bisschen Bedenken habe ich wegen der Latenz. Aber wenn du damit klar kommst, warum nicht!?

Ich hoffe, ich konnte dir jetzt ein bisschen weiterhelfen.

Grüße

Bernd

von Bernd G S. - Samstag, 17 Oktober 2009, 21:58
Willkommen Christian!

Meine ganz persönliche Meinung:

Es ist fast etwas unfair die beiden Keyboards miteinander zu vergleichen. Immerhin sollte das Casio CTK 4000 eine Ecke günstiger sein als das Yamaha PSR E413.

Preisgleich ist eher das Casio CTK 5000. Und da würde ich schon sagen, dass das ein paar Features mehr bietet als das Yamaha.

Ich finde die Bedienung des PSR E413 ein bisschen umständlich. Aber das ist bestimmt Ansichts- bzw. Gewohnheitssache.

Trotzdem wirst du bestimmt viel mehr Fürsprecher für das Yamaha Keyboard finden. Casio hatte früher den Ruf von Kinderspielzeug. Früher stimmte das auch. Aber zwischenzeitlich bauen die wirklich gute Keyboards der Einsteiger- und unteren Mittelklasse.

Um es kurz zu machen: für 300 Euro würde ich mir ein Casio CTK 5000 kaufen. Es hat insgesamt mehr Möglichkeiten, eine höhere Polyphonie (also mehr gleichzeitige Stimmen zur Verfügung), einen SD-Card Slot, und mehr Registrationsspeicher.

Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht mehr verwirrt, als dir geholfen winken

Gruß Bernd




von Bernd G S. - Freitag, 16 Oktober 2009, 18:54
Ja klar Reinhard,

nur die ungewöhnlichen Akkorde, und auch nur wenn es keine Umstände macht. Es eilt auch nicht.

Würde mich tatsächlich auch selbst interessieren, welche schrägen Akkorde das Tyros sonst noch kennt.

Viel Spaß dabei!

Grüße Bernd

von Bernd G S. - Freitag, 16 Oktober 2009, 16:50
Hallo Reinhard,

genau - keines meiner Keyboards erkennt einen Fsus2-Akkord. Ehrlich gesagt, kann ich mich auch nicht erinnern, jemals einen Fsus2-Akkord gebraucht zu haben.

Wenn ich mir es genau überlege, harmoniert ein Fsus2 gleich einem umgekehrten Fadd9, und könnte, da add9-Akkorde wiederum auf relativ vielen Keyboards erkannt werden, als Ersatz dienen.

Ich finde das eine interessante Materie. Wenn du Lust hast, könntest du ja einmal zusammen stellen, welche Akkorde und wie dein Keyboard erkennt. Dann könnte das jeder auf seinem mal ausprobieren.

Natürlich solltest du dann auch mitteilen, welchem Keyboard du die Akkorde entlockt hast.

Grüße Bernd

von Bernd G S. - Freitag, 16 Oktober 2009, 09:21
Hallo Reinhard,

je mehr Akkorde ein Keyboard erkennt, desto mehr Kollisionen gibt es. Ich habe alle Keyboards die ich hier stehen habe ausprobiert - einen Fsus2 macht keines aus einem einmal Umgekehrten Csus4. Ich erhalte aber zum Teil einen G7sus4 (was von der Harmonie her auch richtig ist).

Tipp: Versuche einmal den Csus4 (2.Umkehrung) mit 4 Tönen zu greifen, also f,g,c,e. Vielleicht erkennt dein Keyboard es so als Csus4.

In den allermeisten Fällen ist es aber nicht tragisch, dass ein Keyboard einen anderen Akkord anzeigt. Die Harmonie ist ja identisch, lediglich der vom Keyboard zugespielte Bass ist ein anderer. Um beim Beispiel zu bleiben - Csus4 in der ersten Umkehrung f,g,c mit C-Bass, Fsus2 im Grundakkord dagegen f,g,c mit F-Bass und G7sus4 (2. Umkehrung) f,g,c mit G-Bass. Also identische Töne, nur der Bass differiert. Was meistens nicht stört.

Aber noch einmal: die Kollisionen lassen sich oft verhindern, wenn man so schräge Akkorde mit 4 Tönen spielt. Dann werden die Auswahlmöglichkeiten für das Keyboard geringer.

Hoffe es hilft.

Gruß Bernd

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