Bernd G Schleicher

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von Bernd G S. - Sonntag, 15 März 2015, 20:15
Hallo Liane,

hört sich für mich so an, als du etwas zu nah am Keyboard sitzen würdest.

Idealerweise kann man mit beiden Händen die gesamte Tastatur abdecken. Nun weiß ich natürlich nicht, wie beweglich du im Schulterbereich bist.

Versuche als erstes ein paar Zentimeter nach hinten zu gehen. Wenn das nichts bringt, rück ein kleines Stück nach links. So weit, dass deine rechte Hand etwa den Bereich Mitte 2. Oktave bis Ende letzte Oktave abdecken kann.

Du solltest natürlich auch berücksichtigen, dass ungewohnte Körperhaltungen anfänglich immer etwas unbequem sind. Was sich aber relativ schnell legt. Anders ausgedrückt: komisch ist normal, wirklich unbequem muss geändert werden.

Zu den Akkordeinstellungen in deinem Yamaha PSR-E443. Ja - das macht Yamaha seit einiger Zeit. Es lässt dich nicht mehr entscheiden, was du einstellen möchtest, sondern nimmt einfach an, dass es weiß was du greifen möchtest. Ich finde das nicht gut, aber leider fragt mich Yamaha nicht. Gerade ein Anfänger hat es damit schwer zu erkennen, ob er seine Akkorde sauber greift.

Bei den alten Modellen war es noch so, dass wenn du keinen sauberen Akkord gegriffen hast, es einfach auch keinen gespielt hat. Und das fand ich auch gut so.

Bleibt hier also nur mein Rat an dich, besonders am Anfang selbst darauf zu achten, dass die Akkorde sauber gegriffen sind.

Beste Grüße
Bernd

von Bernd G S. - Montag, 9 März 2015, 21:27
Nein Liane,

wenn du Klavierklänge magst, dann brauchst du auch fürs Piano im Keyboard ein Pedal. Ich habe gesucht - man findet wirklich nichts dergleichen. Dabei habe ich schon eine konkrete Vorstellung davon im Kopf.

Es gab mal - vielleicht gibt es das noch immer - eine sogenannte Breath Control für Synthesizer. Da nahm der Keyboarder eine Art Schlauch in den Mund und konnte so Sounds (vorrangig Bläsersounds) über seinen Atem steuern.

In die Richtung denke ich. Du brauchst ja nur einen Schalter (Taster um genauer zu sein), der auf Druck reagiert. Ob du das mit dem Mund, dem Kopf, der Achsel oder was auch immer auslöst ist total egal.

Hast du denn niemanden im Bekanntenkreis, der ein wenig technisch versiert ist und meinen Gedanken zu Ende führen kann?

Wenn du mir beschreibst (kann auch per E-Mail sein), wo du denkst, dass du am meisten Gefühl für so etwas hättest, mache ich mir Gedanken, wie man mit gebräuchlichen Möglichkeiten das Problem lösen könnte.

Noch ein Wort zu meinem Kurs ... Notenlehre und Lektion 01 kannst du durchaus auch vorbereitend fürs Piano machen. Ab Lektion 02 kommen aber Akkorde dazu. Da fängst du dann an einem Piano (zumindest so wie ich es lehre) nichts mehr an.

Für das Pedal finden wir bestimmt eine praktikable Lösung!

Beste Grüße
Bernd

von Bernd G S. - Sonntag, 8 März 2015, 18:14
Nun - aus deiner Auflistung bleibt eigentlich nur das Yamaha P-35 übrig. Es ist das einzige mit schwerer Tastatur und Hammermechanik. Wenn dich dein Budget einschränkt, dann bist du damit sicher gut bedient.

Ich persönlich stehe im Moment in der Einsteiger-Preiskategorie total auf das Korg SP-280. Kostet aber um die 700 Euro. Steht dafür aber schon auf eigenen Beinen und wird mit ordentlichem Sustain-Pedal ausgeliefert. Wenn man beides hinzurechnet (was man auf jeden Fall tun sollte, denn ein E-Piano auf einem billigen X-Ständer bringt nur Ärger) dann finde ich den Preisabstand zu den extrem günstigen E-Pianos nicht so gewaltig.

Wegen dem Pedal ... ich persönlich kann mir Klavier ohne Pedal zu spielen gar nicht vorstellen. Da ich mit solchen Einschränkungen bisher nicht konfrontiert war, weiss ich auch gar nicht, ob es dafür nicht eine technische Lösung gibt. Ich meine - so ein Pedal tut nichts weiter, als einen elektrischen Impuls abzugeben - insofern sollte es technisch kein großes Problem darstellen, diesen Impult anders als mit einem Bein auszulösen.

Wenn ich auch jetzt auf die Schnelle dazu nichts googlen konnte. Es finden sich bestimmt auch hierzu Lösungsvorschläge.

Meine Keyboardschule eignet sich übrigens nicht fürs Klavier lernen. Gerne beantworte ich aber auch Fragen zum Thema Klavier.

Beste Grüße
Bernd

von Bernd G S. - Sonntag, 8 März 2015, 15:54
Grundsätzlich eher ruhen lassen. Die Kraft sollte nicht aus einem Anlauf, sondern aus den Fingern kommen.

Wobei sich die Spieltechnik mit dem Instrument, welches man interpretieren will, natürlich fundamental ändert. Das aber mit Worten zu erklären würde den Rahmen sprengen. Ich denke ich werde dazu auf der neuen Seite einen Videokurs machen.

Zum Verständnis trotzdem ganz kurz: ein gezupftes Instrument kann man schon sehr gut mit "Anlauf" interpretieren. Stell dir deine Hand vor, wenn sie Saiten anzupfen müsste. Eine Trompete mit langen tragenden Tönen wird regelrecht aus den Tasten "gepresst". Perkussionsinstrumente können durchaus geschlagen werden... usw.

Ich hoffe du verstehst was ich meine.

Grüße
Bernd

von Bernd G S. - Sonntag, 8 März 2015, 15:42
Hallo Liane,

da du hier von zwei verschiedenen Instrumentenkategorien schreibst, sollten wir zunächst einmal klären, ob du Keyboard spielen (also ein Instrument mit Rhythmusteil), oder Klavier bzw. E-Piano spielen lernen möchtest.

Je nachdem scheidet das eine oder das andere aus.

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