Bernd G Schleicher

Seite: (Vorherige)  1 ...  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26 ...95   (Nächste)
von Bernd G S. - Samstag, 26 November 2011, 13:22
Nur noch zwei Dinge kurz, Dietmar!

1. Dass du, wenn die Noten zu langsam gespielt werden, keine Melodie erkennst meinst du nur. Probiere es einmal an einem Lied, welches du sehr gut spielen kannst aus. Spiele es gaaaaanz langsam, und du wirst merken, dass du sehr wohl die richtige Melodie im Kopf erkennst. Genauso ist es bei einem neuen Stück. Nur hast du die Melodie noch nicht so verinnerlicht. Du bist dir unsicher, ob es die richtige Melodie ist. Die Hörproben meiner Schule sollten eine wichtige Unterstützung sein um diese Unsicherheit zu überbrücken. Einfach immer und immer wieder anhören.

2. Das Treffen der richtigen Tasten ist ein motorisches Problem. Und wie man im sportlichen Bereich Bewegungsabläufe nur durch stetiges Wiederholen perfektioniert, erhält man die Perfektion auch beim Keyboard spielen nur durch ständiges Wiederholen.

Schmunzeln musste ich, wie du schreibst, ich spräche als Profi. Ich bin nicht Tasten spielend zur Welt gekommen winken .... ich habe die Stunden die ich geübt habe nicht gezählt. Einige Tausend werden es aber wohl sein ...

In diesem Sinne, schönes Wochenende und frohen 1. Advent.

Bernd


von Bernd G S. - Samstag, 26 November 2011, 11:32
Hallo Dietmar,

ich habe mir die Software noch nicht angesehen, aber nach deiner Beschreibung fehlt mir etwas die Einsicht der Sinnhaftigkeit der selben. Stellen wir uns vor du wolltest lesen lernen, und eine Software zeigt dir willkürlich irgend welche Buchstaben. So gut du diese Buchstaben auch erkennst, bist du trotzdem nicht in der Lage Wörter lesen zu können.

Aus dem Notenbild eines Musikstückes einen möglichen Fingersatz zu erkennen, erfordert sehr viel Erfahrung. Deshalb helfe ich ja mit den Zahlen. Du solltest dir demnach keine Gedanken darüber machen diese Hilfe auch in Anspruch zu nehmen.

Nochmal zurück zum Vergleich mit dem Lesen lernen. Am Anfang setzen wir Buchstaben zusammen. Mit mehr Übung sind wir dann in der Lage ganze Wörter zu erkennen. Irgendwann, mit noch sehr viel mehr Übung, müssen wir noch nicht einmal mehr jedes Wort wirklich lesen um einen Text erfassen zu können.

So ähnlich verhält es sich mit dem Noten lesen und deren Umsetzung auf die Tasten genau so. Es dauert eben.

In diesem Sinne wünsche ich dir die erforderliche Geduld. Das wird schon ...

Liebe Grüße

Bernd

von Bernd G S. - Montag, 21 November 2011, 15:12
Hallo Jochen,

eine wirkliche Kaufempfehlung kann ich leider nicht abgeben, weil das Aldi-Keyboard dieses Jahr kein (zumindest für mich nicht erkennbarer) Nachbau eines bekannten Herstellers, oder gar eines Markenkeyboards ist. Reizvoll klingt, dass die Tastatur über eine Anschlagdynamik verfügt, und die Anzahl der Rhythmen ist mit 200 auch ganz ansehnlich. Außerdem ist meine Erfahrung, dass Aldi noch nie "Schrottkeyboards" verkauft hat. Bisher waren alle Aldi-(Weihnachts-)Keyboards im Preis- / Leistungsverhältnis gut bis sehr gut.

Das Yamaha Keyboard hingegen hat keine Anschlagdynamik, ist aber im unteren Einsteigerbereich ein grundsolides Keyboard. All zu hohe Ansprüche in Bezug auf Vielfalt und Klangqualität darf man aber auch an dieses Keyboard nicht stellen.

Ich würde sagen - beide Keyboards erfüllen für den Anfang ihren Zweck! Insofern wird man sich nicht falsch entscheiden können.

Tut mir Leid, dass ich dir keine eindeutigere Antwort geben kann.

Musikalische Grüße zurück,

Bernd

von Bernd G S. - Mittwoch, 2 November 2011, 20:03
Aber immer doch, Ulla!

Gehst du in den Kurs Grundbuch Onlinehilfe, liest die Anleitung, klickst auf die Lektion zu der die Frage gehört, und schon kannst du ein neues Thema verfassen.

Vorher kannst du in der linken Leiste (zweites Feld von oben) suchen, ob es zu deinem Stichwort schon Beiträge gibt.

Grüße - auch an Frau Müller ... und behaupte später nicht, der Tennisarm würde vom Keyboard spielen kommen winken ....

Bernd

von Bernd G S. - Mittwoch, 2 November 2011, 19:08
Hallo Ulla,

ihr Frauen seid manchmal so ungestüm. Wie Männer tz tz tz ....

Was du hast ist ein Koordinationsproblem. Das deutet darauf hin, dass du schon zu schnell spielst. Geh mit dem Tempo runter, solange bis du es schaffst beide Bewegungen (also rechte und linke Hand beim Akkordwechsel) zu einem Zeitpunkt durchzuführen. Wenn das geht, machst du immer nur ein kleines Stückchen schneller. Und mit der Zeit wird es dann auch im Originaltempo gehen.

Training bedeutet permanentes Wiederholen der selben Bewegungsabläufe. Und so ist es beim Keyboard lernen auch. Immer und immer wieder. Profis üben nicht umsonst 6-8 Stunden am Tag. Immer und immer wieder, und immer das selbe. Nur so geht es in Fleisch und Blut über.

Ich habe es übrigens gerne, wenn Fragen, die explizit mit dem Kurs zu tun haben, im zugehörigen Hilfekurs gestellt werden. Dann ist die auch für künftige Generationen, mit evtl. der selben Frage leichter zu finden.

So - und nun frohes üben!

Herzliche Grüße


Bernd

Seite: (Vorherige)  1 ...  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  26 ...95   (Nächste)