Maik J.

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von Maik J. - Sonntag, 12 August 2012, 14:59
Auch wenn ich nun schon lange immer mal wieder hier in Forum unterwegs bin, habe ich mich erst jetzt entschlossen mal zu diesen Topic meinen Senf dazu zu geben.

Zum einen finde ich den Vergleich zwischen PKW und Formal 1 Lizenz schon unglücklich. Für mich gilt da eher PKW gegen LKW Führerschein. Ein LKW Fahrer kann sicher auch einen PKW bewegen jedoch nicht unbedingt umgekehrt bzw. nicht so geschickt... Der Vergleich zur Formal 1 würde das Klavier dann doch als was besseres heraus stellen.

Ich mag das Klavier sehr der klang, das Volumen, die Möglichkeiten Stimmungen zu erzeugen...
ABER
Das Keyboard steht dem Klavier in NICHTS nach.
Wir haben weniger Tasten? Das stimmt schon lange nicht mehr. Neben vielen 61er Tastaturen gibt es mittlerweile auch genug Ableger mit 88er gewichteten Tasten, als Beispiel mal das Korg PA 588.
Da haben wir dann 88 Tasten und gefühlte 500 Funktionen die auch beherrscht werden wollen.
Wir müssen mit den fingern weniger arbeiten? Gut die Linke hand wirkt auf den ersten Blick wirklich unterbeschäftigt. Wenn dann aber Pads, Effekte, Übergänge, Wechsel der Instrumente zu- und abschalten von zweit- oder dritt- klängen ins Spiel kommen, sieht es schon nicht mehr so harmlos aus. Ach und wer sagt denn das wir nicht mit zehn Fingern spielen dürfen? Wir können ja zwei Keyboards miteinander verbinden und auf beiden „arbeiten“.

Ein reiner Pianist wird beim ersten einschalten eines Modernen Entertainer Keyboards mit Funktionen erschlagen und seine ersten Stücke die er MIT Begleitautomatik spielen soll, werden vermutlich ein ähnliches Fiasko als wenn wir zum ersten mal versuchen Mondscheinsonate 2. Satz zu spielen. Bis er die Funktionen alle so weit in griff hat um mit Effekten Pads tempi wechseln betonungen von einzelnen Passagen usw. ein Stück Entertainer gerecht zu spielen, also auf hohen Niveau, bis dahin haben wir auch fast den zweiten Satz von der Mondscheinsonate drin.

Wann immer ein Klavierspieler sagt Keyboard sei Spielerei den verweise ich auf YouTube und er möge da mal ein wenig schauen was Keyboarder dort so alles abliefern. Es gibt sicher mit Beethoven und Mozart begnadete Pianisten und Komponisten, der Name Jean Michael Jarre, Jan Hammer oder Toni Banks sind nun auch keine ganz unbekannten. Wenn auch nicht so alt.

Wir sind nicht das schwächere oder schlechtere Instrument wird sind wenn beherrscht mindestens Ebenbürtig. Ein Profi Keyboarder der nie Klavier gespielt hat, kann einen Profi Pianisten klanglich sicher das ein oder andere sogar noch vormachen. Er hat in Vergleich zum Klavier viel mehr Möglichkeiten.

von Maik J. - Sonntag, 12 August 2012, 13:55
Ich will nicht vorgreifen, aber ich würde sagen, nein.

Der Grund ist das dieses Gerät nicht über eine Anschlagdynamik verfügt.

Ich persönlich sehe das als Minimum Voraussetzung.

Wenn der Tochter der Unterricht gefällt und sie es unbedingt weiter machen will, sollte man ein paar Euro mehr in die Hand nehmen.
Ob es dann ein Yamaha oder Casio wird für den Anfang ist meinen Empfinden nach noch nicht so wichtig.

Ich würde bei Casio zum CTK 810 (149 €) oder ctk 4000 (159 €) raten.

Ein vergleichbares Yamaha wäre dann wohl PSR 313 (gebraucht) bzw PSR 333 (195 €)

Abraten würde ich von "billigen" imitaten. Wenn der Klang bescheiden ist, macht das spielen keinen Spaß.

Bitte ruhig widersprechen, wenn ich Unfug erzähle lächelnd

von Maik J. - Samstag, 23 Juni 2012, 10:32
Also wenn ich das richtig lese was du als Anforderung schreibst würde ich persönlich die Finger von einen normalen Keyboard lassen.

Da wäre eher ein Digital Piano die erste Wahl. Möglichst mit Gewichteten Tasten und Hammer Mechanik Simulation. Das kommt einen Klavier schon ziemlich nahe.

Das Yamaha P-95 B gibts bei Thoman schon für 570 Euro.

Hier mal ne Video Präsentation des Geräts:
http://www.youtube.com/watch?v=Y-_d6Rq4muw

von Maik J. - Samstag, 7 Januar 2012, 20:34
Ah so danke schön, schon wieder was gelernt ich kann also die Akkorderkennung des Keyboards eins zu eins übernehmen.

Danke schön.

von Maik J. - Samstag, 7 Januar 2012, 20:03
Ja nur blöd wenn das Keyboard daraus dann ein DM7/C erkennt

weil ein d,f,a,c = Dm7 ergibt mit grundton C.

Noch mal kurz ins Handbuch des PSR-740 geschaut (was ja auch kein schlechtes gerät war bzw. ist) Hinter den Fingered 2 Modus verbirgt sich die Funktion die dem des PA 500 entspricht leider mit den selben Problem das er den geänderten Grundton mit zum Akkord zählt.

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