Frank H.

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von Frank H. - Freitag, 24 September 2010, 14:31
Hallo, eine Frage an alle, die sich mit MIDI-Dateien auskennen:
Die Lautstärken der MIDI-Songs sind häufig sehr unterschiedlich stark ausgesteuert, so dass man bei einigen Songs befürchten muss, dass die Lautsprecher Schaden nehmen, wenn man nicht daran denkt, vor dem Abspielen das Mainvolumen herunter zu drehen.
Für Audio und mp3 Dateien gibt es Programme, mit denen man die Pegel angleichen kann - gibt es so etwas auch für Midi-Dateien?
Mit Freude an der Musik grüßt Frank.

von Frank H. - Dienstag, 14 September 2010, 19:28
Hallo Martina,

die von Dir geschilderten Probleme dürften jedem Anfänger bestens bekannt sein. Hans hat Dir den Wechsel von C nach F gut beschrieben. Wenn du den Zeigefinger auf dem c stehen lässt und dann Deine Hand quasi auf dem stehenden Zeigefinger ein wenig nach rechts drehst, so dass das Handgelenk etwas einknickt, erreichst Du mit dem Daumen spielend das f. Der Ringfinger schwebt ja ohnehin schon "in Lauerstellung" über dem a und muss nur noch nach unten bewegt werden.
Ich erinnere mich auch noch ziemlich gut an die Schwierigkeit, von C nach G7 zu wechseln. Irgendwie hatte ich da eine Blockade im Kopf. Bei mir klappte es erst, als mir jemand vorschlug, G7 mit vier Fingern zu greifen.
Wenn Du C so greifst, wie Hans es vorschlägt schwebt der Mittelfinger bereits über dem h. und der kleine Finger liegt schon auf dem g. Zeigefinger und Daumen liegen auf c und e und haben bereits den richtigen Abstand, den Sie bei G7 für d und f benötigen.

Du kannst jetzt den kleinen auf g liegen lassen und bewegst Zeigefinger und Daumen mit unverändertem Abstand einfach nur um die Breite einer Taste nach rechts - und schon liegen beide dort, wo sie hingehören... Und genau dort sind sie bei mir nie gelandet! Das klappte komischerweise erst, als ich den Mittelfinger auf das h setzte und ihn so als "Bezugs- oder Stützpunkt" nutzen konnte.
Rückwirkend betrachtet würde ich Dir aber empfehlen, den Wechsel mit nur drei Fingern und so lange zu üben, bis Du ihn ohne darüber nachzudenken greifen kannst (Du denkst ja auch nicht mehr darüber nach, welche Taste Du auf der Schreibmaschine anschlägst, um ein bestimmtes Wort zu schreiben). Wenn weitere Akkorde hinzu kommen und du es gewohnt bist, die Septimenakkorde mit vier Fingern zu greifen, werden die Wechsel meines Erachtens nach unnötig erschwert.

In diesem Forum habe ich schon mehrfach meine Meinung zur Keyboardschule von Axel Benthien kund getan. Dennoch übe ich jetzt wieder damit und habe Band 1 und 2 nochmal komplett durchgearbeitet. Im Band 3 komme ich mir bei fast jedem neuen Stück wieder wie ein Anfänger vor - Dank Bernds Lernmethode gelingt es mir aber, die Stücke irgendwann zu beherrschen (und wenn es auch schon mal mehrere Wochen dauert).
Deshalb empfehle ich Dir, zunächst mit Bernds Kurs zu arbeiten und den Band 1 von Axel Benthien allenfalls als Ergänzung hinzu zu nehmen.

Ein letzter Tipp: Mein größter Feind war und ist die Ungeduld. Ich will immer mehr, als ich offenbar zu leisten im Stande bin und muss mich immer wieder zur Geduld zwingen, damit ich die Freude am Spielen nicht verliere. Ich glaube, dass es vielen Anfängern so ergeht.

Mit musikalischem Gruß
Frank

von Frank H. - Freitag, 27 August 2010, 11:47
Hallo Frank,
meiner Meinung nach bist Du hier schon auf dem richtigen Weg. Ich selbst habe als junger Mensch mal drei Jahre Unterricht gehabt und dann fast 15 Jahre lang nichts mehr gemacht. Beim Wiedereinstieg hat mir der Grundkurs der Keyboardschool 24 sehr geholfen. Wenn Du mal vergleichst, was Du für gedruckte Versionen von Keyboardschulen bezahlen musst, ist der hier von Bernd Schleicher angebotene Grundkurs recht günstig. Die üblichen Schulen für das Selbststudium (z. B. die Bände "der Weg zum Keyboardspiel" von Axel Benthien) fangen meines Erachtens nach alle recht harmlos an, machen dann aber irgendwann riesige Sprünge, denen man als Autodidakt kaum noch ohne professionelle Hilfe folgen kann. In Bernd's Schule hingegen baut alles aufeinander auf, so dass man seine Fähigkeiten stetig verbessert. Wenn Du darauf verzichtest, zwei Stunden lang Musik zu hören und statt dessen diese Zeit zum Üben nutzt, wirst Du erstaunt sein, was Du nach wenigen Wochen schon spielen kannst.
Probiere doch einfach mal die kostenlose Übungslektion aus.

Wenn irgendwelche Schwierigkeiten auftreten (z. B. beim Fingersatz oder Umgreifen von Akkorden), findest Du hier im Forum später fast immer jemanden, der Dir brauchbare Tipps gibt.

Mit musikalischem Gruß

Frank

von Frank H. - Samstag, 27 Februar 2010, 20:11
So ist es!
danke für diesen Hinweis - ich habe schon an mir gezweifelt. Den Grundkurs habe ich jetzt damit beendet, dass mir Gott wohl die rechte Gunst erwiesen hat. Danach habe ich ein paar Stücke versucht zu spielen, die ich schon länger nicht auf dem Notenständer liegen hatte...und dacht nur: "H I L F E !"
Ab sofort werde ich immer zuerst ein älteres Stück, das ich gerne fließend spielen können möchte, üben und mich erst danach neuen Lektionen zuwenden. Morgen melde ich mich übrigens bei Deinem Aufbaukurs an.

M. f. G. Frank

von Frank H. - Freitag, 12 Februar 2010, 19:01
Hallo Hans,
auf das Video bin ich gespannt!
Ich habe nicht jeden - aber fast jeden Tag geübt.
Ich schätze, dass ich durchschnittlich täglich mindestens eine Stunde lang geübt habe. Wenn abends etwas im Fernseher lief, was nur mein holdes Weib interessierte, waren es auch oftmals zwei bis drei Stunden. Früher habe ich auch schon mal einige Stunden mit PC-Spielen verbracht - das erachte ich mittlerweile als verlorene Zeit, die ich lieber in die Musik investiere - eigentlich ist es sogar der gleiche Ablauf: man schafft irgend etwas nicht, wiederholt es solange, bis plötzlich der Knoten platzt und die Schwierigkeit gemeistert ist. Im Unterschied zum PC-Spiel, in dem du lediglich ein Level weiter kommst, hast du dir an deinem Keyboard aber etwas erarbeitet, woran du noch lange Freude hast. Vor über 10 Jahren habe ich schon mal aufgegeben, als es mir hinterher zu schwierig erschien. Diesen Fehler möchte ich nicht nochmal machen. Ich bin 45 Jahre alt und möchte auf den im Freundes- und Bekanntenkreis absehbaren Feiern zu den 50sten Geburtstagen Keyboard spielen können. Dafür übe ich (bis die Fingerkuppen bluten und die Handgelenke schmerzen winken.
M. f. G. Frank

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