Re: Ein Fazit zum Kurs. 
von Maik J. - Montag, 14 Juni 2010, 12:43
Derzeit hantiere ich mit den Buch
Keyboard Keyboarddie 100 schönsten Melodien von Classic bis Pop herum.
Für Keyboard leicht Arrangiert.

ISBN: 978-3-86626-115-0

Von der Wahl der Stücke durchwachsen. Es tauchen auch hier wieder Lieder auf die ich nicht unbedingt spielen können will/muss. Guten abend Gute Nacht, mag mal interessant sein wenn ich ungeliebten Besuch loswerden will aber sonst ;)

Von den 100 Stücken sagen mir persönlich nur etwas über eine Handvoll zu.
Mal zusammenfassend kann ich für mich sagen:
My Way - Frank Sinatra
Strangers in the Night - Frank Sinatra
Ballade Pour Adeline - Richard Clayderman
Amazing Grace - John Newton
Only You - The Platters
Bridge over Troubled Water - Simon and Garfunkel
Conquest of Paradise  - Vangelis
usw..

um mal beispiele zu nennen.
Gut ist das eingangs im Buch eine Grifftabelle der benötigten Akkorde beiliegt. So kann man auch mal mit Akkorden herum werkeln die man vorher so noch nicht gespielt hat.

Ich merke aber ich muss bei der Wahl der Bücher vorher gut recherchieren um sicher zu sein das ich da für mein Geld auch wirklich etwas in meiner Richtung erwische.

Aber nun hab ich ja erst mal und für die Weihnachtszeit späert hab ich ja von hier noch die 30 Stück, da hab ich auch reichlich zu tun, langeweile kommt nicht auf ^^
Re: Ein Fazit zum Kurs. 
von Doris L. - Dienstag, 15 Juni 2010, 19:28
Lieber Maik, ich stelle fest, daß du schon eine Menge kannst, wenn du dich an <Keybord, Keybord> heranwagst. Ich habe mir das Buch etwa im vorigen Jahr gekauft und war auch nicht mit allem zufrieden. Dabei ging es mir nicht so um die Auswahl der Stücke, sondern um die Schwierigkeiten der Begleitakkorde. Ich kann sie heute noch nicht. Den ersten Teil in dem Buch, wo es um  leichte Stücke geht, z. B. Morgenstimmung, habe ich mit den Begleitakkorden mit drei Tasten schon probiert, die anderen Stücke spiele ich nach der Benthin-Methode, wo man nur  zwei Finger benutzt. Aber auch hier sind manche Akkorde schwer zu merken. Ich habe mir die Noten drübergeschrieben, damit ich nachsehen kann. Viele Lieder spiele ich aus den Keybordschulen von A. Benthin.  Man muß klein anfagen .Ich weiß nicht, wie gut du schon bist. Ich habe mit einem 61tastigen Bontempi angefangen und mir jetzt ein Yamaha PSR E 413 angeschafft. Ich fange praktisch bei Null an, wenn es um die Begleitakkorde geht.
Man kann auch Noten für Akkordeon kaufen, leicht gesetzt. Da ich auch Akkordeon spiele, habe ich eine Menge Noten, die sich auch für Keybord eignen. Vielleicht schaust du mal in dieser Richtung in die Angebote bei Notenbuch.de z. B. oder andere Notenanbieter. Teuer sind solche Bücher schon. Vielleicht kann man jemanden finden, der ebenfalls Interesse hat und mit ihm gemeinsam die Noten nutzen. Das ist ja kein Kopieren, denn das ist wohl verboten.Doris  L.
Re: Ein Fazit zum Kurs. 
von Achim D. - Mittwoch, 16 Juni 2010, 00:12

Hallo Doris,

ich will Dir den Spass nicht verderben, aber Benthien ist nur mit Vorsicht zu genießen. Diese Schule ist absolut nicht empfehlenswert, bringt einem nicht wirklich etwas bei und gehört eigentlich in den "Eimer".

Die Akkorde beschränken sich halt nur auf Dur, Moll und Septime. Andere Akkorde, die die Harmonie doch erst richtig interessant machen, gibt es nicht, da sie im Single-Finger-Modus nicht unterstützt werden.

Und genau da krankt diese Schule. Was anderes kennt die nämlich nicht (im 4. Band wird auf "richtige" Akkordgriffe eingegangen - das wars dann aber auch). Und Fingerübungen gibts auch nicht.

Spiele die Akkorde im Fingered-Modus. Das ist nicht schwer, übe ganz langsam. Der Rest kommt von selbst. Geschwindigkeit ist nur ein Abfallprodukt!

Wovon ich ganz dringend abraten möchte, ist das Buch 100 Pop Rock Songs aus dem Hage Musikverlag. Es beinhaltet zwar 5 CDs und gegen Aufpreis auch Midi-Dateien, die Auswahl der Lieder ist auch toll, dagegen ist nichts zu sagen. Aber die Stücke sind von der Rhythmik doch als sehr schwer spielbar einzuordnen. Und bei vielen Liedern werden die Akkorde mit Basstimme angegeben. Weder Melodie noch Akkorde haben einen Fingersatz, so dass man ihn erst mühsam erarbeiten muss.

Gruß
Achim

 

Re: Ein Fazit zum Kurs. 
von Hans R. - Mittwoch, 16 Juni 2010, 18:32
Hallo,

dem Urteil von Achim kann ich nur zustimmen.
Mit den Benthien-Schulen bin ich nie wirklich weit gekommen.

Die dort gelehrte Einfinger-Automatik ist vielleicht einfach, aber man bekommt keinen richtigen "Zugang" zur Musik. Mit drei Fingern einen Akkord zu greifen ist schwerer, aber wenn man`s kann, macht es auch mehr Spass.

Der Grundkurs hier von Bernd ist didaktisch das Beste, was mir bisher untergekommen ist.

Ich würde auch davon abraten, zu "mischen".

Meine im Laufe der Zeit gekauften Schulen habe ich alle verschenkt.
Mögen sich andere ärgern...

Gruss Hans
Re: Ein Fazit zum Kurs. 
von Doris L. - Mittwoch, 21 Juli 2010, 11:02
Hallo Achim,
danke für deine Ratschäge. Aber sie kamen leider zu spät. Alls ich die Benthinbücher bis Band 4 gekauft habe, hatte ich keine Ahnung, daß es noch etwas anderes gibt. Ich wohne ganz tief östlich der BRD, da ist man noch nicht so weit. Auch den Band  100 Pop Rock Songs habe ich gekauft, aber mehr für das Akkordeon, wobei ich dann festgestellt habe daß ich die meisten Lieder schon in den Ringbüchern ab 1950 bis 1980 habe. Manchmal ist man eben zu schnell, ich konnte auch niemanden fragen, weil hier niemand Keybord spielt. Es gibt zwar eine Musikschule, aber da gehen nur Kinder hin. Deshalb bin ich richtig glücklich über meinen Einfall, mal im Internet nachzugucken. Und mit Erfolg.
 Ich habe mir schon die Keybordschulen bis Lektion 10 heruntergezogen und übe jetzt die Lektion 7 und 8. Ich komme sogar ganz gut klar, nur der kleine Finger will nicht so richtig mitmachen. Aber ich denke , es wird.
Ich wohne über den Sommer  auf unserer Datsche, da habe ich mir mein altes Bontempi mitgenommen. Zum Üben der Griffe reicht es.

Alles Gute, einen schönen Sommer, bis ich wieder zu Hause bin.
Gruß Doris
Re: Ein Fazit zum Kurs. 
von Maik J. - Donnerstag, 17 Juni 2010, 14:28
Nun ja um auf deine Antwort einzugehen in der du schreibst das ich schon viel kann, das sehe ich durchaus anders.

Als ich damals mit einen Keyboard Lehrer für eine Weile gelernt habe hatte dieser mir noch mit den ein oder 2 Finger System kommen wollen. Da ich über Freunde Zugang zu verschiedenen Keyboards hatte, stellte sich bei mir schnell die Erkenntnis ein das easyfingerd nicht bei allen Marken gleich ist, daher habe ich mir schon recht früh angewöhnt den ganzen Arkkord zu greifen. Ich rate dazu hier die Stücke alle noch mal mit richtigen Arkkordgriff zu trainieren, falls dies noch nicht geschehen ist.

Sicher habe ich das ein oder andere mal mein selbst an trainierten Griffe auch noch mal Umstellen müssen, als ich beim nächsten Stück merkte das ich so ins Straucheln komme. Schönes Beispiel war bei mir das D ich hab es mir anfangs Übergriffen angeeignet. Also A D Fis mußte dann aber merken das es schwer ist von A D Fis auf den G Akkord zu kommen ( G H D). Musste mir dann für ein anderes Stück halt angewöhnen das D umgekhert zu greifen (Fis A D).

Was auch sehr schön klingt bei den ein oder anderen Stück und das Üben noch erleichtert ist, ohne Begleitautomatik zu spielen. Also wie an einen Klavier nur eben mit der linken Hand den ganzen Akkord greifen. Man ist da frei von jeden Taktzwang und kann sich erst mal nur auf das greifen und um greifen konzentrieren. Teilweise klingt es auch so schon recht ordentlich ;)

An den D7 hab ich eine weile geknabbert und aktuell hab ich so meine Schwierigkeiten bei dieser Konstalation: AUs Bachs Ave maria
F --- Adim --- Cm --- Fm---- G7
Aktuell drech ich mir da noch den ein oder anderen Finger aber ich bin sicher das krieg ich auch noch geregelt. ;)

Also nicht aufgeben und fleißig trainieren.