Re: Linke Hand Griffschema 
von Hans R. - Mittwoch, 10 Februar 2010, 23:21
Hallo Frank,

ich habe für mich mal ein Video vorbereitet, das zeigt, dass weder mein Ringfinger noch mein Zeigefinger in das "obere Drittel" zwischen den schwarzen Tasten passen.
Meine Finger nehmen die schwarzen Tasten einfach mit.
( Das klingt dann nicht schön... )
Auch wenn ich, wie Bernd sagt, die Finger quer legen soll.

Gibt es eigentlich, Frage an Bernd, eine Norm für die Tastatur? ( Breite, Länge )

Zur Physiologie, denn das spielt ja hier die Hauptrolle:

Mein Ringfinger ist 10 cm lang, mein kleiner Finger 7 cm. Ich muss also tief in den Zwischenraum der schwarzen Tasten greifen, um mit den kleinen Finger überhaupt an das fis zu kommen. Und das funktioniert nicht, jedenfalls nicht bei mir.

Mein Vorschlag für mich:

1 auf D, 2 auf A und 3 auf fis. Das ist vollkommen unverkrampft. Ich habe das eine halbe Stunde probiert, von den bis jetzt gelerneten Akkorden nach D zu wechseln und zurück. Keine Probleme, ausser die, die man beim Lernen nun mal hat.

Ich meine deshalb, das Bernd bei schwierigen Akkorden Alternativen aufzeigen sollte.

Nicht alle Menschen sind gleich.

Gruss Hans

PS.: Übrigens Frank, wie lange hast Du jeden Tag geübt für den Grundkurs?


Re: Linke Hand Griffschema 
von Hans R. - Donnerstag, 11 Februar 2010, 11:02
Hallo,

Kommando zurück.

Ich habe hier eine Keyboardschule von Uwe Bye.
Dort wird das a mit dem Ringfinger gespielt. Ich hab`s
probiert – geht um Klassen besser!

Gruss Hans
Re: Linke Hand Griffschema 
von Bernd G S. - Freitag, 12 Februar 2010, 09:29
Hallo Hans,

es gibt die DIN Norm 8996, welche die Tastenbreite von Pianos festlegt. Für Keyboards gilt die aber nicht explizit. Ich habe einmal nachgemessen und festgestellt, dass es immer so ungefähr (bis etwa 3 mm Abweichung pro Oktave) hinkommt.

Bernd
Re: Linke Hand Griffschema 
von Frank H. - Freitag, 12 Februar 2010, 19:01
Hallo Hans,
auf das Video bin ich gespannt!
Ich habe nicht jeden - aber fast jeden Tag geübt.
Ich schätze, dass ich durchschnittlich täglich mindestens eine Stunde lang geübt habe. Wenn abends etwas im Fernseher lief, was nur mein holdes Weib interessierte, waren es auch oftmals zwei bis drei Stunden. Früher habe ich auch schon mal einige Stunden mit PC-Spielen verbracht - das erachte ich mittlerweile als verlorene Zeit, die ich lieber in die Musik investiere - eigentlich ist es sogar der gleiche Ablauf: man schafft irgend etwas nicht, wiederholt es solange, bis plötzlich der Knoten platzt und die Schwierigkeit gemeistert ist. Im Unterschied zum PC-Spiel, in dem du lediglich ein Level weiter kommst, hast du dir an deinem Keyboard aber etwas erarbeitet, woran du noch lange Freude hast. Vor über 10 Jahren habe ich schon mal aufgegeben, als es mir hinterher zu schwierig erschien. Diesen Fehler möchte ich nicht nochmal machen. Ich bin 45 Jahre alt und möchte auf den im Freundes- und Bekanntenkreis absehbaren Feiern zu den 50sten Geburtstagen Keyboard spielen können. Dafür übe ich (bis die Fingerkuppen bluten und die Handgelenke schmerzen winken.
M. f. G. Frank
Re: Linke Hand Griffschema 
von Gudrun S. - Samstag, 13 Februar 2010, 12:43
Ja? also ich kann nicht spielen, wenn der Fernseher läuft und so? Brauche da meine Ruhe um zu üben und mich zu konzentrieren.
Re: Linke Hand Griffschema 
von Hans R. - Samstag, 13 Februar 2010, 13:59
>Hallo Hans,
auf das Video bin ich gespannt!<

Hallo Frank, das Video hat Bernd innerhalb dieser Möglichkeit der dreimaligen Begutachtung per Video.
Und was die Motivation angeht – richtig. Wenn ich nächstes Weihnachten ein Weihnachtslied halbwegs anständig zuwege bringe – oder zwei, drei... – dann reicht mir das. Das heisst natürlich nicht, dass ich jetzt Weihnachtslieder übe.

Übrigens habe ich festgestellt, dass es unglaublich viele Welthits gibt, die wirklich einfach sind. ( Red River Rock, Jambalaja ) Die sind zwischendurch dran. Der Kurs dauert vielleicht etwas länger, aber der Spassfaktor ist grösser!

Schönes Wochenende!

Hans