Re: Bindebögen 
von Achim D. - Dienstag, 31 Juli 2007, 13:39

Hallo Bernd,

ich meinte das so:

Bogen betont, unbetont

Die Überschrift aus dem Kapitel lautet: Wir spielen Klavier
Das Beispiel ist aus der Keyboardschule von Karsten Sahling (AMA-Verlag). In dem Kapitel wird die Vorschlagsnote, Staccato und eben dieser Bogen erklärt. (Ich hoffe, ich verstoße jetzt nicht gegen irgendwelche Rechte... daher die Quellenangabe - wenn doch, dann lösche bitte das Bild).

Bei deinen Beispielen ist der Unterschied deutlich hörbar. Die Legato-Technik, die du beschreibst, ist aber nicht so einfach zu spielen. Ich denke, dass muss speziell geübt werden. Könntest du noch ein Beispiel für portato hochladen?

Gruß Achim

 

Re: Bindebögen 
von Bernd G S. - Dienstag, 31 Juli 2007, 16:04
Hallo Achim,

ich denke das Bild mit Quellenangabe geht in Ordnung. Jetzt ist mir auch klarer was gemeint ist. Das g ist Teil des legato vom d. Es fließt quasi aus dem d und wirkt deshalb kürzer, aber unbetont.

In der Tat erfordern die Dynamik- und Artikulationstechniken sehr viel Übung. Im Gegensatz zu meiner sonstigen Auffassung bin ich hier der Meinung, dass ein Keyboardschüler, der diese Techniken erlernen möchte, sich unbedingt einmal an eine echte Klaviertastatur setzen sollte. Dadurch, dass die Klaviertaste, samt Mechanik, wesentlich schwerer ist als die eines Heimkeyboards, muss dort eben tatsächlich etwas bewegt werden. Beim Staccato den Hammer sofort wieder fallen lassen, nachdem der Ton erklingt, beim Legato den Ton mehr aus dem Instrument herausstreichen als schlagen, sind Techniken, die man besser einmal tatsächlich erfährt und nicht nur imitiert. Man braucht am elektronischen Keyboard doch sehr viel Fantasie, um sich dies Vorstellen zu können. Hat man es aber einmal an einem echten Klavier gemacht, dann lässt sich dies auch am Keyboard leichter umsetzen.

Hier noch das gewünschte portato    

Musikalische Grüße

Bernd