Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Sonntag, 22 Juli 2007, 17:50

Hallo Heinz,

tja, die Resonanz ist nicht besonders groß... das liegt aber wahrscheinlich auch an den Sommerferien. Viele werden einfach nicht zu Hause sein.

Ich habe vor fast genau 2 Jahren mit dem Keyboard angefangen. Habe also auch im "höheren" Alter angefangen. lächelnd Bin jetzt 43 Jahre alt. Es war Anfang August 2005 und ich überlegte, was ich im Urlaub machen könnte - verreisen wollte ich nicht. Da kam mir die Idee mein altes Yamaha Keyboard PSR-60 aus den 80ern nochmal auszupacken. Ich hatte so viel Spass daran, so dass ich mir 2 Monate später ein neues Keyboard (Casio WK-3700 - dagegen ist das PSR-60 eine Tischhupe breites Grinsen ) zugelegt habe.

Ich habe schon in den 80ern versucht das Spielen im Selbststudium zu erlernen. Bin damals aber nicht weit gekommen. Mir hat die Ausdauer und die Zeit gefehlt. Kurzum, ich habe vor 2 jahren bei Punkt Null angefangen.

Leider habe ich Bernd's Seite zu spät gefunden. Für den Anfängerkurs war ich schon zu weit fortgeschritten. Ich lerne nach der Keyboardschule von Axel Benthien (jetzt bitte nicht hauen... ich weiss, sie ist nicht toll...). Ich bin jetzt im 3. Band. Anfangs habe ich die "Single Finger" Automatik benutzt. Seit einem 3/4 Jahr greife ich die Akkorde "richtig". Das Umlernen hat mich doch sehr aufgehalten - war aber enorm wichtig! Dank Bernd's Harmonielehre-Kurs bin ich mittlerweile schon relativ sicher im Akkordgreifen. Z. B. ist der Schrecken vor den Sept-Akkorden weg. breites Grinsen Dank der Umkehrungen ist vieles wesentlich leichter geworden.

Schwierigkeiten habe ich noch mit 16-tel Noten. Insbesondere mit Kombinationen 8-tel und 16-tel plus Synkopen. Da fehlt mir noch das rhythmische Gehör/Feeling.
Ein anders Problem ist das Vergessen. Wenn ich ein Lied ein paar Wochen nicht gespielt habe, muss ich es wieder lernen. Ich fange dabei nicht bei Null an. Der Fingersatz ist schnell wieder da. Aber es ärgert mich doch, dass ich es nicht sofort spielen kann.

So, das war es erstmal. Ich hoffe, der Anfang ist gemacht und wir bekommen noch viele Antworten.

Gruß

Achim

 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Heinz K. - Sonntag, 22 Juli 2007, 21:26

Hallo Achim,

ja wollen wir mal sehen ob sich nicht nach den Sommerferien hier was mehr bewegtbreites Grinsen

Tja bei mir wars genaugenommen November2004, da mein Schwiegersohn

eine PSR 550 hatte und die Verkaufen wollte, hat sich meine Frau dafür interessiert,, ich noch nicht mal, also das Gerät gekauft und aufgestellt.

und nu????????? keiner hatte einen blassen schimmer von der Materiegedankenverloren ich habe auch meine Frau gelassen mit dem herumklimpernbreites Grinsen bis es mir zu doll war und ich musste mal sehen wie das geht,,,peng das war esClown

Auf zum nächsten Musikhändler und mich erkundigen wie man so was anfängt, mir wurde die Keyboardschule von Schott empfohlen, wo ich auch die erste Zeit einigermassen mit zurechtkam,,, damit hat sich die Laufbahn der Fehler ohne das ich es wuste und merkte, da ich keinerlei Ahnung hatte, täglich erhöht, ich lernte die ganzen Akkorde im Singelfingermodusärgerlich mein Fingersatz stimmte überhaupt nicht.Ich merkte selber das da was nicht ganz in Ordnung ist mit meiner Spielweise, aber egal haupsache klimpern, ich hatte ja schon einige gute Songs gut drauf.

Mittlerweile entwickelte sich das ganze bei mir zur Spielsucht, kaufte Noten über Noten, ich wurde immer besser,,,,, dachte ichübel lol

Bis ich zum beispiel an den Titel Griechischer Wein kam, da waren Akkorde drin, da sind in einem Takt 3 Noten mit 3 Verschiedenen Akkorden, es war unmöglich die in dem Rytmus zu greifen, aber es mußte ja gehen, nun wollte ich es doch wissen, also alles durchgesucht im Netz wie die Akkorde gegriffen werden, na toll jetzt von Singelfinger im Vollmoduserrötend aber jetzt kams bei mir, jetz erst recht, und siehe da es klappt doch.

Um die Noten richtig zu lernen und auch zu schreiben habe ich mir die kostenlose Software von Notpad genommen, es hat mir sehr sehr geholfen.

Tja  da jetzt mir die PSR nicht mehr reichte habe ich mir dann die Tyros zugelegt, ein wahnsins Gerät.

Ich werde mich auch noch hier bei Bernd anmelden und werde den Harmoniekurs mitbuchen ich merke selber das mir noch einiges fehlt und einige Sachen sind ganz einfach störend beim Spielen,

Und das mit dem vergessen wenn ich mal einige Titel lange nicht gespielt habe, da muß ich auch zuerst mal wieder überlegen wie es war, mittlerweile habe ich mir angewöhnt, als aufwärmrunde die ganzen Songs die ich richtig gut drauf habe nochmals durchzuspielen, cool

So dies war es auch zuerst mal von mir, hoffe das sich auch noch andere trauen und sich mit uns über das gesammte Thema Musik diskutieren.

Bis auf bald und klimperiche Grüße Heinz

www.kasseckert-heinz.de

 

 

 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Montag, 23 Juli 2007, 15:17

"Auf zum nächsten Musikhändler und mich erkundigen wie man so was anfängt, mir wurde die Keyboardschule von Schott empfohlen, wo ich auch die erste Zeit einigermassen mit zurechtkam..."

Hallo Heinz,

ich denke, du bist auch im Besitz der Benthien-Schule winken Heisst sie vielleicht "Der neue Weg zum Keyboardspiel"? Die kommt doch aus dem Schott-Verlag. Was mir an den Schott-Bänden gefällt, ist die Anzahl der Lieder. Man bekommt viel Spielmaterial geboten. Was mir weniger gefällt: Es gibt keine technischen Übungen, die Lieder sind mitunter relativ leicht zu spielen, was einen dazu führen kann sich zu überschätzen. Ich habe mir die Songbooks aus der Keyboard Starter-Reihe aus dem Voggenreiter Verlag gekauft. Und musste feststellen, dass mir doch noch einiges an Übung und Technik gefehlt hat und mitunter immer noch fehlt.

Mit den Noten, das ist so eine Sache. Da gibt es auch viel Müll. Insbesondere, wenn der Fingersatz nicht angegeben wird. Im Moment überlege ich an diesem Buch:
http://www.hageshop.de/catalog/product_info.php?site=4&cPath=63&products_id=80516

Vielleicht hast du oder Bernd (oder ein anderer hier im Forum) es schon im Laden gesehen und ihr könnt mir was dazu schreiben. Ich habe den Verlag um eine Leseprobe gebeten, die mir aber verweigert wurde mit der Aussage, dass sie das nicht können - sehr seltsam... andere Verlage bieten diesen Service online an. 

Mit Griechischer Wein hatte ich auch meine Schwierigkeiten: Natürlich habe ich zuerst das Vorzeichen übersehen. breites Grinsen Dadurch war die Melodie fürs Gesäß. Dann der Taktwechsel 4/4 auf 2/2 und zurück zum 4/4 Takt. Ist nicht kompliziert, bringt aber den Taktzähler am Keyboard durcheinander. Ich achte beim Üben zwischendurch darauf, ob ich die Notenwerte auch richtig gespielt habe und noch im Takt bin. Wo 1 hätte sein müssen, war ich aber schon bei 3. Das hat mich schon verwirrt.

Ich habe auch schon überlegt mir ein neues Keyboard zu kaufen. Hatte mit dem PSR-3000 bzw. mit dem Nachfolger dem PSR-S900 geliebäugelt. Ich dachte, man könnte, während man spielt, bei größeren Keyboards die Sounds einfacher und schneller wechseln. Dann habe ich den Kommentar von Bernd gelesen, dass das nicht der Fall ist. Von daher habe ich das Projekt wieder gestrichen.

Viele Grüße

Achim

 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Montag, 23 Juli 2007, 17:05
überrascht kleiner Tippfehler: sollte natürlich heißen 4/4 auf 2/4 und zurück zum 4/4 Takt
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Heinz K. - Montag, 23 Juli 2007, 17:53

Hallo Achim,

PSR-S900 geliebäugelt. Ich dachte, man könnte, während man spielt, bei größeren Keyboards die Sounds einfacher und schneller wechseln. Dann habe ich den Kommentar von Bernd gelesen, dass das nicht der Fall ist. Von daheIch habe auch schon überlegt mir ein neues Keyboard zu kaufen. Hatte mit dem PSR-3000 bzw. mit dem Nachfolger dem r habe ich das Projekt wieder gestrichen.

Das ist nicht ganz richtig, die Geräte verfügen über jede Menge Speicherbänke wo ich alles Einstellen kann. Ich habe zum Beispiel für jedes Lied mir 8 Registrierungen gemacht, jedes Lied hat seine eigene Speicherbank und kann die in Sekunden dann umschalten. Das hat den vorteil das wenn ich einen song spielen will gehe ich auf registrierung und drücke ganz einfach auf mein abgespeichertes Lied hier zum beispiel Griecherischer Wein. Bank 1 Intro mit takt und sounds,, Bank 2 wieder anderer Takt mit anderen Sounds,,, Bank 3 Ending und Ausklang, dies kann auch mit einem Fussschalter bewältigt werden.

Dann haben die Geräte einen sogenannten OTS Schalter also 4 mal die kann man auch noch mit seinen eigenen Sounds bestücken falls das, was vorgegeben ist, einem nicht gefällt.

Desweiteren, wenn man sich den Orginalen Style bei D-O-O kauft sind schon die ganzen OTS mit dabei. Ich habe schon einige davon  bin also topp zufrieden

Ich habe auf meiner Homepage die PSR 3000 Tyros 1 Tyros 2 als Vorführvideo extra dazu dort reingestellt mit Michel Voncken einfach downloaden und anschauen.

Ja die Von Schott das ist die Keyboardschule,, Der neue Weg zum Keyboarsspiel ich habe es bis Band 3 bin aber nicht so von begeistert, für den Anfang war es hilfreich.

Bis auf Bald und klimperiche Grüße Heinz

http://www.kasseckert-heinz.de/

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Dienstag, 24 Juli 2007, 14:31

Hallo Heinz,

mit den Bänken könnte ich bei meinem Keyboard auch arbeiten. Das hat 16 Stück davon, die sich auch auf Karte oder Floppy abspeichern lassen, und somit unbegrenzt zur Verfügung ständen. Bis jetzt habe ich mir die Einstellungen in die Noten geschrieben. Mit den Bänken mal richtig zu arbeiten... da bringst du mich auf eine Idee. Damit sollte ich mich doch noch einmal beschäftigen. Ich habe das damals, als ich das Donaulied gespielt habe (Wechsel 3/4 Takt auf 4/4 Takt), kurz angewendet - danach eigentlich nicht mehr.

Auf das PSR-3000 bin ich gekommen, weil es mittlerweile bei Ebay für ca. 1000,- Euro angeboten wird. Ich denke, dass das PSR-S900 noch nicht in den Läden steht und hoffe, dass das 3000er noch weiter im Preis fällt, wenn das 900er verfügbar ist.

Von der Schott-Schule bin ich auch nicht begeistert. Ich sehe sie nur noch als Liedersammlung. Verstehe mich da bitte nicht falsch. Es gibt wesentlich bessere Schulen, wie z.B. die hier von Bernd. lächelnd 

Gruß Achim

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Bernd G S. - Montag, 23 Juli 2007, 17:50
Hallo Achim,

die angeführten Noten kenne ich leider nicht. Es sollte aber doch kein Problem sein, diese im Musikalienhandel einmal einzusehen - oder?

Was dein Liebäugeln mit einem neuen Keyboard anbelangt. Da würde ich dir empfehlen darüber nachzudenken, vielleicht zwei Keyboards übereinander zu stellen. So hast du immer mehrere Sounds parallel verfügbar. Außerdem würde sich in Bezug auf Styles und Sounds eines der von dir genannten Yamaha Keyboards hervorragend mit deinem Casio ergänzen. Ganz zu schweigen, was für fantastische Möglichkeiten sich dann mit einer einfachen Verbindung über ein Midikabel ergeben würden.

Ich persönlich jedenfalls kann es mir überhaupt nicht vorstellen mit nur einem Keyboard (egal welcher Preisklasse) zu spielen.

Nur so mal als Anregung.

Gruß Bernd

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Montag, 23 Juli 2007, 18:55

Hallo Bernd,

ich lebe hier mitten auf dem platten Land. Das nächste Musikgeschäft ist ca. 30 km entfernt und ich bin mir nicht sicher, ob die nun ausgerechnet dieses Buch im Laden haben. Von daher ist es ein großes Problem...

Naja. der Gedanke mit den 2 Keyboards ist nett. Aber sollte ich nicht erst 1 beherrschen? breites Grinsen

Gruß

Achim

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Bernd G S. - Montag, 23 Juli 2007, 20:31
Hallo Achim,

ich weiß nicht wie es beim Hage Shop ist. Bei Notenbuch.de kannst du die Noten 14 Tage lang zurück schicken. Nur Software, CDs und DVDs dürfen nicht ausgepackt werden.

Zu den zwei Keyboards: Es macht nun wirklich keinen Unterschied, ob man auf einem oder auf zwei Keyboards spielt. Auf einer Orgel bedient man ja auch zwei Manuale gleichzeitig. Spieltechnisch macht dies keinen Unterschied. Aber wie gesagt: war nur eine Anregung.

Gruß Bernd
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Reinhard K. - Samstag, 1 September 2007, 14:57

Hallo Achim,
was genau möchtest du über das Songbook wissen?
Ich habe es mir gekauft. Es enthält sehr schöne Titel, allerdings sind keine deutschen Titel dabei. Fingersätze sind nicht angegeben. Fast alle Titel
verlangen Akkorde, die über Bernd's Grundkurs hinausgehen.

Gruß Reinhard

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Sonntag, 2 September 2007, 14:38

Hallo Reinhard,

ja, die Lieder sind absolut cool. Deshalb ist mir das Buch direkt aufgefallen. Aber, sind die Songs komplett notiert (Strophe, Refrain etc.) oder sind sie gekürzt - es steht nur eine Strophe drin, die mit dem Original eigentlich nicht viel zu tun hat und der Schwerpunkt liegt beim Refrain. Solche Noten habe ich schon, z.B. Easiest Keyboard Reihe. Das ist nicht der Bringer.

Ok, es ist schade, dass kein Fingersatz angegeben ist. Dann muss man selbst durch. Wie heisst es so schön: "Sometimes you are on your own...". Damit komme ich inzwischen auch so halbwegs zurecht.

Akkorde sind bei mir fast kein Thema mehr. Sicher, das Zusammenspiel beider Hände muss immer wieder geübt werden. Aber, je mehr Akkorde in einem Lied sind, desto interessanter wird es, meine ich breites Grinsen.

Mit deutschen Schlagern bin ich durch das Songbook Schlager aus der Keyboard-Starter Serie, die ich hier im Board schon öfters erwähnt habe, rundum versorgt. Ist zwar nicht wirklich mein Ding, aber sowas sollte man als Keyboarder mit Sicherheit im Repertoire haben.

Gruß Achim

 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Reinhard K. - Sonntag, 2 September 2007, 16:06

Hallo Achim,
soweit ich das sagen kann, sind die Titel für alle Strophen ausgeschrieben.
Natürlich habe ich nicht alle überprüft sondern nur zwei.

Wenn Akkorde für dich fast kein Thema mehr sind, dann herzlichen Glückwunsch. Ich kann vielleicht 25 und einige Umkehrungen aus dem Kopf greifen. Aber ich schätze mal, dass es über 100 Akkorde gibt und deren Umkehrungen noch dazu. Doch wenn man ein Ziel hat, wird man auch eines Tages dort ankommen.

Gruß Reinhard 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Sonntag, 2 September 2007, 17:13

Hallo Reinhard,

die Akkorde sind immer nach dem gleichen Schema aufgebaut:
Dur:  Grundton - (große)Terz - Quinte (C-Dur:  C - E - G)
Moll: Grundton - (kleine)Terz - Quinte (C-Moll: C - Es - G)
etc.

Das kannst du auf die 12 Töne (Ganztöne + Halbtöne) der Tonleiter übertragen. Aber das ist jetzt genau das, womit sich Bernd's Kurs Harmonie- und Akkordlehre 1 beschäftigt.

Gruß Achim

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Reinhard K. - Samstag, 1 September 2007, 17:10

Hallo Keyboardfreunde,

gern möchte ich mich an der begonnen Diskussion beteiligen.

Ich habe  im November 2006 mit Bernd’s Grundkurs begonnen und bearbeite jetzt „Harmonie- und Akkordlehre Teil 1“. Auch ich habe etwas spät mit dem Lernen eines Instruments begonnen. (55 Jahre) Aber ich bin froh, dass ich es versucht habe. Mir macht das Spielen unglaublich viel Spaß.
Nach einem Bontempi von Aldi und einem PSR S500 spiele ich jetzt auf einem PSR 1500.
Da man Bernd’s Übungsstücke niemandem vorspielen kann (bitte nicht so wörtlich nehmen-Bernd, das ist kein Vorwurf), versuche ich immer auch Stücke aus anderen Notenblättern zu spielen. (Schlager der 70-ziger, 100 Hits in C-Dur usw.)
Beim Lernen wende ich eine Methode an, die ich einem Buch übers Klavierspielen entnommen habe. Besonders die Argumente für das Auswendiglernen erschienen mir so plausibel, dass ich es ausprobieren musste. Und es funktionierte. Dabei lerne ich zuerst einen neuen Titel auswendig, bevor ich ihn richtig spielen kann. Erst dann wird geübt, bis die rechte und linke Hand sitzt. Außerdem ist es unheimlich motivierend, ein Stück ohne Notenblatt spielen zu können. Es ist aber wichtig, neue Stücke auf diese Art zu lernen. Titel, die man vom Blatt bereits spielen kann erfordern mehr Aufwand zum Auswendiglernen.

 
Um die Titel noch besser klingen zu lassen, lade ich mir auch die entsprechenden Styles vom Yamaha-Shop.

Schwierigkeiten habe ich z.B. einen Titel zu lernen, dessen Melodie ich nicht kenne. Die Melodie allein aus den Noten zu erfassen schaffe ich noch nicht. Deshalb besorge ich mir dann meist das entsprechende Midi-File dazu.

 

So, das soll’s erst mal gewesen sein. Ich würde mich freuen, wenn dies wirklich ein Diskussionsforum wird.

 

Gruß an alle Keyboarder

 

Reinhard

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Heinz K. - Samstag, 1 September 2007, 18:14
Hallo Reinhard,

na endlich noch einer der sich traut an diesen Diskussionsforum sich zu beteiligen

Wenn ich deinen Text so lese könnte der von mir seinbreites Grinsen
Wenn ich zum beispiel  einen Titel nicht kenne, schreibe ich mir die Noten in Notpad rein  und lass es mir dann vorspielen  so schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe,, die Notenkenntnisse  werden dadurch immer besser,,
Auch ich spiele am liebsten mit den Originalen Styles  allerdings hat Yamaha nicht so eine große Auswahl,  und sind recht teuer  daher gehe ich meine Styles bei D-O-O kaufen,,  als registrierter Kunde hast du den Style innerhalb von 10 Sek per download auf deinen Rechner  und bekommst Prozente ab eine gewisse anzahl von Styles

Bis auf bald Heinz

www.kasseckert-heinz.de
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Sonntag, 2 September 2007, 15:09

"Die Melodie allein aus den Noten zu erfassen schaffe ich noch nicht."

Hallo Reinhard,

wenn ich die Melodie eines Liedes nicht kenne, spiele ich ganz stur Takt für Takt nach Metronom (jeden Takt einzeln bis ich ihn spielen kann) im langsamen Tempo (80 bpm oder je nachdem noch langsamer). Bis jetzt bin ich mit der Methode sehr gut zurecht gekommen. Das mache ich auch bei schweren Passagen, wo ich beim Spielen Probleme habe.

"Dabei lerne ich zuerst einen neuen Titel auswendig, bevor ich ihn richtig spielen kann. Erst dann wird geübt, bis die rechte und linke Hand sitzt."

Das musst du näher erläutern. Wie genau lernst du das auswendig ohne vorher zu spielen?

Auswendig zu spielen wäre toll. Irgendwie gelingt mir das nicht, weil ich mir die Akkorde einfach nicht behalten kann. Hat nichts damit zu tun, dass ich nicht weiss, wie die Akkorde gegriffen werden. Nein, ich bin anscheinend nicht in der Lage mir ein paar Buchstaben zu merken. breites Grinsen

Wie ich hier schon geschrieben habe, spiele ich jetzt seit über 2 Jahren Keyboard. Und seit ca. 1 1/2 Jahren Gitarre. Bei der Gitarre habe ich die Probleme nicht. Dafür brauche ich dort aber Ewigkeiten, bis ich ein Stück komplett spielen kann. Von daher prägt sich das wahrscheinlich bei der Gitarre besser ein. Beim Keyboard hat man ein Lied relativ schnell erfasst und leider auch wieder genauso schnell vergessen.

Wie sieht es bei euch aus? Spielt ihr auch noch andere Instrumente?

Gruss Achim

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Gudrun S. - Freitag, 15 August 2008, 09:03

Das gleiche Problem habe ich auch. Wenn ich was kenne geht es mir nach ein paar mal üben leicht von der Hand.cool Aber bei diesem hier:

*** Link wegen möglicher Urheberrechtsverletzung vom Administrator entfernt ***

weiß ich nicht wie es sich anhören soll.

"Rock my soul" gibt es in verschiedenen Variationen auch diese:

 *** Link wegen möglicher Urheberrechtsverletzung vom Administrator entfernt ***

(Bearbeitet von Bernd G Schleicher -Originalbeitrag Freitag, 15 August 2008, 01:05)

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Bernd G S. - Sonntag, 2 September 2007, 18:20
Hallo Reinhard, hallo die anderen!

Ich möchte ein paar Dinge zum Auswendigspielen schreiben.

Es ist toll wenn man es kann. Auch ich gehöre zu denen, die fast das gesamte Repertoire auswendig spielen können. Und ich bin froh darüber - schon weil das lästige Noten umblättern entfällt.

Ich würde aber nicht soweit gehen Keyboardschülern zu empfehlen Lieder auswendig zu lernen.

Erstens ist auswendig lernen eine Begabungssache. Jeder erinnert sich sicher zurück an die Schulzeit, wenn es darum ging Gedichte auswendig zu lernen. Die einen lesen ein Gedicht zwei drei Mal durch, und vergessen es ihr Leben lang nicht mehr, die anderen haben am Ende schon wieder vergessen wie der Anfang geht.

Zweitens kann man Noten lesen nur üben, wenn man es auch betreibt. Deshalb halte ich es für einen Keyboardschüler für besonders wichtig, dass er vom Blatt spielt. Sonst passiert genau dies, dass man nicht in der Lage ist, ein Stück nur vom Notenblatt zu lernen, ohne es zu kennen.

Hinzu kommt, dass es einfach Lieder gibt, die so aufwendig sind, dass es für die meisten nahezu unmöglich ist sie auswendig zu spielen. Man bedenke z.B. dass es oft vorkommt, dass zu einem Akkord nicht der dazugehörige Grundbass, sondern ein anderer gehört. Also z.B. Dm-Akkord mit C Bass (Dm/C). Habt ihr vielleicht schon einmal gesehen. Dies wird Lernstoff der "Harmonie- und Akkordlehre Teil II" sein. Auf jedenfall ist in so einem Stück dann soviel zu merken, dass zumindest ich mich dann mit Notenvorlage doch sicherer fühle.

Dies gilt es zu bedenken. Beides können ist ganz bestimmt die bessere Alternative winken

Grüße

Bernd
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Reinhard K. - Sonntag, 2 September 2007, 22:30

Hallo Bernd, hallo Keyboardfreunde!
Schön, dass ich mit dem Auswendiglernen das Interesse wecken konnte. Daher möchte ich darauf noch einmal eingehen. Wie schon einmal gesagt, fand ich den Anstoß in einem Buch über das Klavierspielen (Punkt 6 Auswendiglernen).
Da dies im Internet zu finden ist, hier der Link für Interessierte:
 http://foppde.uteedgar-lins.de/foppdekomplett.html

Natürlich bleibt es jeden selbst überlassen, die für sich geeignete Methode einzusetzen um etwas zu lernen. Die Argumente, die in diesem Buch für das Auswendiglernen angeführt werden, sind für mich so überzeugend und einleuchtend, dass ich es ausprobieren musste. Dabei war ich auch unsicher, ob ich das überhaupt kann. Doch zu meiner Überraschung ging dies besser als ich es für möglich gehalten hatte. Dabei gehe ich taktweise vor, präge mir die Noten ein und spiele sie aus dem Kopf bis ich es kann. Ihr solltet einmal überlegen, ob ihr nicht schon jetzt automatisch (ohne besonder darauf geachtet zu haben) schwierige Passagen aus dem Kopf spielt. Ja einfach deshalb, weil eine Stelle zu viel Aufmerksamkeit erfordert um noch auf die Noten zu schauen. Man kann eine schwierige Passage in der gleichen Zeit viel öfter üben wenn man sie aus dem Gedächtnis spielt.
Wenn ich auf diese Weise einen Titel komplett auswendig gelernt habe, wird er aus dem Gedächtnis geübt, bis er fließend sitzt. 
Natürlich sind Bernd's Einwände nicht von der Hand zu weisen. Deshalb muss dies auch jeder für sich selbst entscheiden. Aber ich kann nur noch einmal sagen, für mich ist es unglaublich motivierend Stücke ohne Noten spielen zu können. Den Spaß am Spielen zu erhalten, das ist für mich wichtig.

Also, fleißig üben!
Reinhard  

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Kyouri S. - Sonntag, 22 Juni 2008, 21:02
Die Akkorde werde ich mir auswendig wahrscheinlich nie merken können, was meine rechte Hand hingegen angeht spiele ich da so eine Art Mischmasch aus Ablesen und Auswendig.... Ich kann, wenn ich einen Ton höre, höchstens ansatzweise vielleicht auf die richtige Oktave treffen, aber nicht den Ton selbst. Ich höre, ob ein Ton 1-2 Töne vom Vorton entfernt ist oder weiter, aber weiß nie genau, wo der Ton nun sitzt, daher brauche ich noch die Noten als Unterstützung, sonst würde ich absolut nicht wissen wo welcher Ton zu finden ist xD
Ansonsten gehöre ich wohl eher zu denen, die sich Sachen einprägen können, wenn sie es wollen. [Rekord: Ein Gedicht a 6 Strophen mit je 8 Zeilen durch einmal aufschreiben (in Süterling^^) auswendig lernen :P ]
Dazu kann man sich selbst, wie ich finde, nicht zwingen, aber vielleicht kann man mit ein bisschen Übung auch nach Gefühl statt Gedächtnis spielen...?
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Bernd G S. - Montag, 23 Juli 2007, 09:40
tja, die Resonanz ist nicht besonders groß... das liegt aber wahrscheinlich auch an den Sommerferien. Viele werden einfach nicht zu Hause sein.


In der Tat ist in den Sommermonaten extrem wenig los. Zwei Drittel aller Kurse eines Jahres werden im Zeitraum von Ende Oktober bis Mitte März belegt. Dementsprechend sind auch die Zugriffszahlen auf die Homepage. Hinzu kommt, dass die Seite einfach noch nicht den Bekanntheitsgrad hat, den sie meiner Meinung nach verdienen würde. Auch die Skepsis vieler Leute gegenüber Internetangeboten scheint unübersehbar.

Da hilft nur eins: Geduld! Ich bin davon überzeugt, dass sich ein gutes, ehrliches Produkt durchsetzt - über kurz oder lang. Noch geht mir nicht die Puste aus.

Ich freue mich jedenfalls sehr über eure Beiträge. Bestimmt wird dies mithelfen das Eis irgendwann zu brechen.

Ganz liebe Grüße an euch!

Bernd