Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Heinz K. - Dienstag, 17 Juli 2007, 08:06

Hallo Bernd, hallo Musikfreunde,

wir hatten das Thema schon mal im alten Board,scheint wohl Eingeschlafen zu sein.tot  Schade,, Schade,, Schadeüberrascht

Hat niemand ein Interesse daran, sich rund, speziel Keyboards sich auszutauschen ??? oder ist es einfach der Gedanke,,, huuuu blos sich nicht blamieren und einen Fehler zugeben,  das wäre natürlich völliger QuarkschüchternIm gegenteil es stellte sich raus das wir fast alle die selben Problemchen haben und hatten.

Also nochmals.

Wer hat welche Erfahrungen mit Noten und Akkorden.

Wer fängt erst mit ein höheres Alter an ??  also ich mit 45 Jahren zuvor

noch nie ein Instrument in der Hand gehabt,, null Notenkunde

Welche Anfängerschwierigkeiten waren und sind da ?  u.s.w.

Also ich hätte 100 Fragen zu diesen Themen, aber auch einige Antworten sowie gute und Schlechte Erfahrungen.

Last das Forum mal hier aufleben, dafür ist es da um sich gegenseitig Auszutauschen,,,  wir als Mitglieder können hier keine Fehler machen,, und wenn doch,, dann wird sich mit Sicherheit Bernd melden und dies richtig stellen, je mehr sich hier beteiligen um so interssanter wird es nachher.

Klimmperiche Grüße an alle  Heinz

PS  Bernd.. kann man hier im Profil keine Signatur eingeben?? 

 

Musik ist die gemeinsame Sprache der Menschheit.

Henry Wadsworth Longfellow
1807 - 1882
amerik. Dichter und Übersetzer

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Bernd G S. - Dienstag, 17 Juli 2007, 09:04
Guten Morgen Heinz!

Danke für deine Bemühungen etwas Schwung in den Laden zu bringen. Mal sehen, was draus wird winken

Eine Signatur ist momentan noch nicht möglich. Ich werde es in meine to-do-Liste aufnehmen. Die Priorität hierfür wird allerdings nicht sehr hoch sein.

Gruß Bernd
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Sonntag, 22 Juli 2007, 17:50

Hallo Heinz,

tja, die Resonanz ist nicht besonders groß... das liegt aber wahrscheinlich auch an den Sommerferien. Viele werden einfach nicht zu Hause sein.

Ich habe vor fast genau 2 Jahren mit dem Keyboard angefangen. Habe also auch im "höheren" Alter angefangen. lächelnd Bin jetzt 43 Jahre alt. Es war Anfang August 2005 und ich überlegte, was ich im Urlaub machen könnte - verreisen wollte ich nicht. Da kam mir die Idee mein altes Yamaha Keyboard PSR-60 aus den 80ern nochmal auszupacken. Ich hatte so viel Spass daran, so dass ich mir 2 Monate später ein neues Keyboard (Casio WK-3700 - dagegen ist das PSR-60 eine Tischhupe breites Grinsen ) zugelegt habe.

Ich habe schon in den 80ern versucht das Spielen im Selbststudium zu erlernen. Bin damals aber nicht weit gekommen. Mir hat die Ausdauer und die Zeit gefehlt. Kurzum, ich habe vor 2 jahren bei Punkt Null angefangen.

Leider habe ich Bernd's Seite zu spät gefunden. Für den Anfängerkurs war ich schon zu weit fortgeschritten. Ich lerne nach der Keyboardschule von Axel Benthien (jetzt bitte nicht hauen... ich weiss, sie ist nicht toll...). Ich bin jetzt im 3. Band. Anfangs habe ich die "Single Finger" Automatik benutzt. Seit einem 3/4 Jahr greife ich die Akkorde "richtig". Das Umlernen hat mich doch sehr aufgehalten - war aber enorm wichtig! Dank Bernd's Harmonielehre-Kurs bin ich mittlerweile schon relativ sicher im Akkordgreifen. Z. B. ist der Schrecken vor den Sept-Akkorden weg. breites Grinsen Dank der Umkehrungen ist vieles wesentlich leichter geworden.

Schwierigkeiten habe ich noch mit 16-tel Noten. Insbesondere mit Kombinationen 8-tel und 16-tel plus Synkopen. Da fehlt mir noch das rhythmische Gehör/Feeling.
Ein anders Problem ist das Vergessen. Wenn ich ein Lied ein paar Wochen nicht gespielt habe, muss ich es wieder lernen. Ich fange dabei nicht bei Null an. Der Fingersatz ist schnell wieder da. Aber es ärgert mich doch, dass ich es nicht sofort spielen kann.

So, das war es erstmal. Ich hoffe, der Anfang ist gemacht und wir bekommen noch viele Antworten.

Gruß

Achim

 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Heinz K. - Sonntag, 22 Juli 2007, 21:26

Hallo Achim,

ja wollen wir mal sehen ob sich nicht nach den Sommerferien hier was mehr bewegtbreites Grinsen

Tja bei mir wars genaugenommen November2004, da mein Schwiegersohn

eine PSR 550 hatte und die Verkaufen wollte, hat sich meine Frau dafür interessiert,, ich noch nicht mal, also das Gerät gekauft und aufgestellt.

und nu????????? keiner hatte einen blassen schimmer von der Materiegedankenverloren ich habe auch meine Frau gelassen mit dem herumklimpernbreites Grinsen bis es mir zu doll war und ich musste mal sehen wie das geht,,,peng das war esClown

Auf zum nächsten Musikhändler und mich erkundigen wie man so was anfängt, mir wurde die Keyboardschule von Schott empfohlen, wo ich auch die erste Zeit einigermassen mit zurechtkam,,, damit hat sich die Laufbahn der Fehler ohne das ich es wuste und merkte, da ich keinerlei Ahnung hatte, täglich erhöht, ich lernte die ganzen Akkorde im Singelfingermodusärgerlich mein Fingersatz stimmte überhaupt nicht.Ich merkte selber das da was nicht ganz in Ordnung ist mit meiner Spielweise, aber egal haupsache klimpern, ich hatte ja schon einige gute Songs gut drauf.

Mittlerweile entwickelte sich das ganze bei mir zur Spielsucht, kaufte Noten über Noten, ich wurde immer besser,,,,, dachte ichübel lol

Bis ich zum beispiel an den Titel Griechischer Wein kam, da waren Akkorde drin, da sind in einem Takt 3 Noten mit 3 Verschiedenen Akkorden, es war unmöglich die in dem Rytmus zu greifen, aber es mußte ja gehen, nun wollte ich es doch wissen, also alles durchgesucht im Netz wie die Akkorde gegriffen werden, na toll jetzt von Singelfinger im Vollmoduserrötend aber jetzt kams bei mir, jetz erst recht, und siehe da es klappt doch.

Um die Noten richtig zu lernen und auch zu schreiben habe ich mir die kostenlose Software von Notpad genommen, es hat mir sehr sehr geholfen.

Tja  da jetzt mir die PSR nicht mehr reichte habe ich mir dann die Tyros zugelegt, ein wahnsins Gerät.

Ich werde mich auch noch hier bei Bernd anmelden und werde den Harmoniekurs mitbuchen ich merke selber das mir noch einiges fehlt und einige Sachen sind ganz einfach störend beim Spielen,

Und das mit dem vergessen wenn ich mal einige Titel lange nicht gespielt habe, da muß ich auch zuerst mal wieder überlegen wie es war, mittlerweile habe ich mir angewöhnt, als aufwärmrunde die ganzen Songs die ich richtig gut drauf habe nochmals durchzuspielen, cool

So dies war es auch zuerst mal von mir, hoffe das sich auch noch andere trauen und sich mit uns über das gesammte Thema Musik diskutieren.

Bis auf bald und klimperiche Grüße Heinz

www.kasseckert-heinz.de

 

 

 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Bernd G S. - Montag, 23 Juli 2007, 09:40
tja, die Resonanz ist nicht besonders groß... das liegt aber wahrscheinlich auch an den Sommerferien. Viele werden einfach nicht zu Hause sein.


In der Tat ist in den Sommermonaten extrem wenig los. Zwei Drittel aller Kurse eines Jahres werden im Zeitraum von Ende Oktober bis Mitte März belegt. Dementsprechend sind auch die Zugriffszahlen auf die Homepage. Hinzu kommt, dass die Seite einfach noch nicht den Bekanntheitsgrad hat, den sie meiner Meinung nach verdienen würde. Auch die Skepsis vieler Leute gegenüber Internetangeboten scheint unübersehbar.

Da hilft nur eins: Geduld! Ich bin davon überzeugt, dass sich ein gutes, ehrliches Produkt durchsetzt - über kurz oder lang. Noch geht mir nicht die Puste aus.

Ich freue mich jedenfalls sehr über eure Beiträge. Bestimmt wird dies mithelfen das Eis irgendwann zu brechen.

Ganz liebe Grüße an euch!

Bernd
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Montag, 23 Juli 2007, 15:17

"Auf zum nächsten Musikhändler und mich erkundigen wie man so was anfängt, mir wurde die Keyboardschule von Schott empfohlen, wo ich auch die erste Zeit einigermassen mit zurechtkam..."

Hallo Heinz,

ich denke, du bist auch im Besitz der Benthien-Schule winken Heisst sie vielleicht "Der neue Weg zum Keyboardspiel"? Die kommt doch aus dem Schott-Verlag. Was mir an den Schott-Bänden gefällt, ist die Anzahl der Lieder. Man bekommt viel Spielmaterial geboten. Was mir weniger gefällt: Es gibt keine technischen Übungen, die Lieder sind mitunter relativ leicht zu spielen, was einen dazu führen kann sich zu überschätzen. Ich habe mir die Songbooks aus der Keyboard Starter-Reihe aus dem Voggenreiter Verlag gekauft. Und musste feststellen, dass mir doch noch einiges an Übung und Technik gefehlt hat und mitunter immer noch fehlt.

Mit den Noten, das ist so eine Sache. Da gibt es auch viel Müll. Insbesondere, wenn der Fingersatz nicht angegeben wird. Im Moment überlege ich an diesem Buch:
http://www.hageshop.de/catalog/product_info.php?site=4&cPath=63&products_id=80516

Vielleicht hast du oder Bernd (oder ein anderer hier im Forum) es schon im Laden gesehen und ihr könnt mir was dazu schreiben. Ich habe den Verlag um eine Leseprobe gebeten, die mir aber verweigert wurde mit der Aussage, dass sie das nicht können - sehr seltsam... andere Verlage bieten diesen Service online an. 

Mit Griechischer Wein hatte ich auch meine Schwierigkeiten: Natürlich habe ich zuerst das Vorzeichen übersehen. breites Grinsen Dadurch war die Melodie fürs Gesäß. Dann der Taktwechsel 4/4 auf 2/2 und zurück zum 4/4 Takt. Ist nicht kompliziert, bringt aber den Taktzähler am Keyboard durcheinander. Ich achte beim Üben zwischendurch darauf, ob ich die Notenwerte auch richtig gespielt habe und noch im Takt bin. Wo 1 hätte sein müssen, war ich aber schon bei 3. Das hat mich schon verwirrt.

Ich habe auch schon überlegt mir ein neues Keyboard zu kaufen. Hatte mit dem PSR-3000 bzw. mit dem Nachfolger dem PSR-S900 geliebäugelt. Ich dachte, man könnte, während man spielt, bei größeren Keyboards die Sounds einfacher und schneller wechseln. Dann habe ich den Kommentar von Bernd gelesen, dass das nicht der Fall ist. Von daher habe ich das Projekt wieder gestrichen.

Viele Grüße

Achim

 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Montag, 23 Juli 2007, 17:05
überrascht kleiner Tippfehler: sollte natürlich heißen 4/4 auf 2/4 und zurück zum 4/4 Takt
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Heinz K. - Montag, 23 Juli 2007, 17:53

Hallo Achim,

PSR-S900 geliebäugelt. Ich dachte, man könnte, während man spielt, bei größeren Keyboards die Sounds einfacher und schneller wechseln. Dann habe ich den Kommentar von Bernd gelesen, dass das nicht der Fall ist. Von daheIch habe auch schon überlegt mir ein neues Keyboard zu kaufen. Hatte mit dem PSR-3000 bzw. mit dem Nachfolger dem r habe ich das Projekt wieder gestrichen.

Das ist nicht ganz richtig, die Geräte verfügen über jede Menge Speicherbänke wo ich alles Einstellen kann. Ich habe zum Beispiel für jedes Lied mir 8 Registrierungen gemacht, jedes Lied hat seine eigene Speicherbank und kann die in Sekunden dann umschalten. Das hat den vorteil das wenn ich einen song spielen will gehe ich auf registrierung und drücke ganz einfach auf mein abgespeichertes Lied hier zum beispiel Griecherischer Wein. Bank 1 Intro mit takt und sounds,, Bank 2 wieder anderer Takt mit anderen Sounds,,, Bank 3 Ending und Ausklang, dies kann auch mit einem Fussschalter bewältigt werden.

Dann haben die Geräte einen sogenannten OTS Schalter also 4 mal die kann man auch noch mit seinen eigenen Sounds bestücken falls das, was vorgegeben ist, einem nicht gefällt.

Desweiteren, wenn man sich den Orginalen Style bei D-O-O kauft sind schon die ganzen OTS mit dabei. Ich habe schon einige davon  bin also topp zufrieden

Ich habe auf meiner Homepage die PSR 3000 Tyros 1 Tyros 2 als Vorführvideo extra dazu dort reingestellt mit Michel Voncken einfach downloaden und anschauen.

Ja die Von Schott das ist die Keyboardschule,, Der neue Weg zum Keyboarsspiel ich habe es bis Band 3 bin aber nicht so von begeistert, für den Anfang war es hilfreich.

Bis auf Bald und klimperiche Grüße Heinz

http://www.kasseckert-heinz.de/

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Bernd G S. - Montag, 23 Juli 2007, 17:50
Hallo Achim,

die angeführten Noten kenne ich leider nicht. Es sollte aber doch kein Problem sein, diese im Musikalienhandel einmal einzusehen - oder?

Was dein Liebäugeln mit einem neuen Keyboard anbelangt. Da würde ich dir empfehlen darüber nachzudenken, vielleicht zwei Keyboards übereinander zu stellen. So hast du immer mehrere Sounds parallel verfügbar. Außerdem würde sich in Bezug auf Styles und Sounds eines der von dir genannten Yamaha Keyboards hervorragend mit deinem Casio ergänzen. Ganz zu schweigen, was für fantastische Möglichkeiten sich dann mit einer einfachen Verbindung über ein Midikabel ergeben würden.

Ich persönlich jedenfalls kann es mir überhaupt nicht vorstellen mit nur einem Keyboard (egal welcher Preisklasse) zu spielen.

Nur so mal als Anregung.

Gruß Bernd

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Montag, 23 Juli 2007, 18:55

Hallo Bernd,

ich lebe hier mitten auf dem platten Land. Das nächste Musikgeschäft ist ca. 30 km entfernt und ich bin mir nicht sicher, ob die nun ausgerechnet dieses Buch im Laden haben. Von daher ist es ein großes Problem...

Naja. der Gedanke mit den 2 Keyboards ist nett. Aber sollte ich nicht erst 1 beherrschen? breites Grinsen

Gruß

Achim

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Bernd G S. - Montag, 23 Juli 2007, 20:31
Hallo Achim,

ich weiß nicht wie es beim Hage Shop ist. Bei Notenbuch.de kannst du die Noten 14 Tage lang zurück schicken. Nur Software, CDs und DVDs dürfen nicht ausgepackt werden.

Zu den zwei Keyboards: Es macht nun wirklich keinen Unterschied, ob man auf einem oder auf zwei Keyboards spielt. Auf einer Orgel bedient man ja auch zwei Manuale gleichzeitig. Spieltechnisch macht dies keinen Unterschied. Aber wie gesagt: war nur eine Anregung.

Gruß Bernd
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Dienstag, 24 Juli 2007, 14:31

Hallo Heinz,

mit den Bänken könnte ich bei meinem Keyboard auch arbeiten. Das hat 16 Stück davon, die sich auch auf Karte oder Floppy abspeichern lassen, und somit unbegrenzt zur Verfügung ständen. Bis jetzt habe ich mir die Einstellungen in die Noten geschrieben. Mit den Bänken mal richtig zu arbeiten... da bringst du mich auf eine Idee. Damit sollte ich mich doch noch einmal beschäftigen. Ich habe das damals, als ich das Donaulied gespielt habe (Wechsel 3/4 Takt auf 4/4 Takt), kurz angewendet - danach eigentlich nicht mehr.

Auf das PSR-3000 bin ich gekommen, weil es mittlerweile bei Ebay für ca. 1000,- Euro angeboten wird. Ich denke, dass das PSR-S900 noch nicht in den Läden steht und hoffe, dass das 3000er noch weiter im Preis fällt, wenn das 900er verfügbar ist.

Von der Schott-Schule bin ich auch nicht begeistert. Ich sehe sie nur noch als Liedersammlung. Verstehe mich da bitte nicht falsch. Es gibt wesentlich bessere Schulen, wie z.B. die hier von Bernd. lächelnd 

Gruß Achim

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Reinhard K. - Samstag, 1 September 2007, 14:57

Hallo Achim,
was genau möchtest du über das Songbook wissen?
Ich habe es mir gekauft. Es enthält sehr schöne Titel, allerdings sind keine deutschen Titel dabei. Fingersätze sind nicht angegeben. Fast alle Titel
verlangen Akkorde, die über Bernd's Grundkurs hinausgehen.

Gruß Reinhard

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Reinhard K. - Samstag, 1 September 2007, 17:10

Hallo Keyboardfreunde,

gern möchte ich mich an der begonnen Diskussion beteiligen.

Ich habe  im November 2006 mit Bernd’s Grundkurs begonnen und bearbeite jetzt „Harmonie- und Akkordlehre Teil 1“. Auch ich habe etwas spät mit dem Lernen eines Instruments begonnen. (55 Jahre) Aber ich bin froh, dass ich es versucht habe. Mir macht das Spielen unglaublich viel Spaß.
Nach einem Bontempi von Aldi und einem PSR S500 spiele ich jetzt auf einem PSR 1500.
Da man Bernd’s Übungsstücke niemandem vorspielen kann (bitte nicht so wörtlich nehmen-Bernd, das ist kein Vorwurf), versuche ich immer auch Stücke aus anderen Notenblättern zu spielen. (Schlager der 70-ziger, 100 Hits in C-Dur usw.)
Beim Lernen wende ich eine Methode an, die ich einem Buch übers Klavierspielen entnommen habe. Besonders die Argumente für das Auswendiglernen erschienen mir so plausibel, dass ich es ausprobieren musste. Und es funktionierte. Dabei lerne ich zuerst einen neuen Titel auswendig, bevor ich ihn richtig spielen kann. Erst dann wird geübt, bis die rechte und linke Hand sitzt. Außerdem ist es unheimlich motivierend, ein Stück ohne Notenblatt spielen zu können. Es ist aber wichtig, neue Stücke auf diese Art zu lernen. Titel, die man vom Blatt bereits spielen kann erfordern mehr Aufwand zum Auswendiglernen.

 
Um die Titel noch besser klingen zu lassen, lade ich mir auch die entsprechenden Styles vom Yamaha-Shop.

Schwierigkeiten habe ich z.B. einen Titel zu lernen, dessen Melodie ich nicht kenne. Die Melodie allein aus den Noten zu erfassen schaffe ich noch nicht. Deshalb besorge ich mir dann meist das entsprechende Midi-File dazu.

 

So, das soll’s erst mal gewesen sein. Ich würde mich freuen, wenn dies wirklich ein Diskussionsforum wird.

 

Gruß an alle Keyboarder

 

Reinhard

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Heinz K. - Samstag, 1 September 2007, 18:14
Hallo Reinhard,

na endlich noch einer der sich traut an diesen Diskussionsforum sich zu beteiligen

Wenn ich deinen Text so lese könnte der von mir seinbreites Grinsen
Wenn ich zum beispiel  einen Titel nicht kenne, schreibe ich mir die Noten in Notpad rein  und lass es mir dann vorspielen  so schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe,, die Notenkenntnisse  werden dadurch immer besser,,
Auch ich spiele am liebsten mit den Originalen Styles  allerdings hat Yamaha nicht so eine große Auswahl,  und sind recht teuer  daher gehe ich meine Styles bei D-O-O kaufen,,  als registrierter Kunde hast du den Style innerhalb von 10 Sek per download auf deinen Rechner  und bekommst Prozente ab eine gewisse anzahl von Styles

Bis auf bald Heinz

www.kasseckert-heinz.de
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Sonntag, 2 September 2007, 14:38

Hallo Reinhard,

ja, die Lieder sind absolut cool. Deshalb ist mir das Buch direkt aufgefallen. Aber, sind die Songs komplett notiert (Strophe, Refrain etc.) oder sind sie gekürzt - es steht nur eine Strophe drin, die mit dem Original eigentlich nicht viel zu tun hat und der Schwerpunkt liegt beim Refrain. Solche Noten habe ich schon, z.B. Easiest Keyboard Reihe. Das ist nicht der Bringer.

Ok, es ist schade, dass kein Fingersatz angegeben ist. Dann muss man selbst durch. Wie heisst es so schön: "Sometimes you are on your own...". Damit komme ich inzwischen auch so halbwegs zurecht.

Akkorde sind bei mir fast kein Thema mehr. Sicher, das Zusammenspiel beider Hände muss immer wieder geübt werden. Aber, je mehr Akkorde in einem Lied sind, desto interessanter wird es, meine ich breites Grinsen.

Mit deutschen Schlagern bin ich durch das Songbook Schlager aus der Keyboard-Starter Serie, die ich hier im Board schon öfters erwähnt habe, rundum versorgt. Ist zwar nicht wirklich mein Ding, aber sowas sollte man als Keyboarder mit Sicherheit im Repertoire haben.

Gruß Achim

 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Sonntag, 2 September 2007, 15:09

"Die Melodie allein aus den Noten zu erfassen schaffe ich noch nicht."

Hallo Reinhard,

wenn ich die Melodie eines Liedes nicht kenne, spiele ich ganz stur Takt für Takt nach Metronom (jeden Takt einzeln bis ich ihn spielen kann) im langsamen Tempo (80 bpm oder je nachdem noch langsamer). Bis jetzt bin ich mit der Methode sehr gut zurecht gekommen. Das mache ich auch bei schweren Passagen, wo ich beim Spielen Probleme habe.

"Dabei lerne ich zuerst einen neuen Titel auswendig, bevor ich ihn richtig spielen kann. Erst dann wird geübt, bis die rechte und linke Hand sitzt."

Das musst du näher erläutern. Wie genau lernst du das auswendig ohne vorher zu spielen?

Auswendig zu spielen wäre toll. Irgendwie gelingt mir das nicht, weil ich mir die Akkorde einfach nicht behalten kann. Hat nichts damit zu tun, dass ich nicht weiss, wie die Akkorde gegriffen werden. Nein, ich bin anscheinend nicht in der Lage mir ein paar Buchstaben zu merken. breites Grinsen

Wie ich hier schon geschrieben habe, spiele ich jetzt seit über 2 Jahren Keyboard. Und seit ca. 1 1/2 Jahren Gitarre. Bei der Gitarre habe ich die Probleme nicht. Dafür brauche ich dort aber Ewigkeiten, bis ich ein Stück komplett spielen kann. Von daher prägt sich das wahrscheinlich bei der Gitarre besser ein. Beim Keyboard hat man ein Lied relativ schnell erfasst und leider auch wieder genauso schnell vergessen.

Wie sieht es bei euch aus? Spielt ihr auch noch andere Instrumente?

Gruss Achim

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Reinhard K. - Sonntag, 2 September 2007, 16:06

Hallo Achim,
soweit ich das sagen kann, sind die Titel für alle Strophen ausgeschrieben.
Natürlich habe ich nicht alle überprüft sondern nur zwei.

Wenn Akkorde für dich fast kein Thema mehr sind, dann herzlichen Glückwunsch. Ich kann vielleicht 25 und einige Umkehrungen aus dem Kopf greifen. Aber ich schätze mal, dass es über 100 Akkorde gibt und deren Umkehrungen noch dazu. Doch wenn man ein Ziel hat, wird man auch eines Tages dort ankommen.

Gruß Reinhard 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Sonntag, 2 September 2007, 17:13

Hallo Reinhard,

die Akkorde sind immer nach dem gleichen Schema aufgebaut:
Dur:  Grundton - (große)Terz - Quinte (C-Dur:  C - E - G)
Moll: Grundton - (kleine)Terz - Quinte (C-Moll: C - Es - G)
etc.

Das kannst du auf die 12 Töne (Ganztöne + Halbtöne) der Tonleiter übertragen. Aber das ist jetzt genau das, womit sich Bernd's Kurs Harmonie- und Akkordlehre 1 beschäftigt.

Gruß Achim

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Bernd G S. - Sonntag, 2 September 2007, 18:20
Hallo Reinhard, hallo die anderen!

Ich möchte ein paar Dinge zum Auswendigspielen schreiben.

Es ist toll wenn man es kann. Auch ich gehöre zu denen, die fast das gesamte Repertoire auswendig spielen können. Und ich bin froh darüber - schon weil das lästige Noten umblättern entfällt.

Ich würde aber nicht soweit gehen Keyboardschülern zu empfehlen Lieder auswendig zu lernen.

Erstens ist auswendig lernen eine Begabungssache. Jeder erinnert sich sicher zurück an die Schulzeit, wenn es darum ging Gedichte auswendig zu lernen. Die einen lesen ein Gedicht zwei drei Mal durch, und vergessen es ihr Leben lang nicht mehr, die anderen haben am Ende schon wieder vergessen wie der Anfang geht.

Zweitens kann man Noten lesen nur üben, wenn man es auch betreibt. Deshalb halte ich es für einen Keyboardschüler für besonders wichtig, dass er vom Blatt spielt. Sonst passiert genau dies, dass man nicht in der Lage ist, ein Stück nur vom Notenblatt zu lernen, ohne es zu kennen.

Hinzu kommt, dass es einfach Lieder gibt, die so aufwendig sind, dass es für die meisten nahezu unmöglich ist sie auswendig zu spielen. Man bedenke z.B. dass es oft vorkommt, dass zu einem Akkord nicht der dazugehörige Grundbass, sondern ein anderer gehört. Also z.B. Dm-Akkord mit C Bass (Dm/C). Habt ihr vielleicht schon einmal gesehen. Dies wird Lernstoff der "Harmonie- und Akkordlehre Teil II" sein. Auf jedenfall ist in so einem Stück dann soviel zu merken, dass zumindest ich mich dann mit Notenvorlage doch sicherer fühle.

Dies gilt es zu bedenken. Beides können ist ganz bestimmt die bessere Alternative winken

Grüße

Bernd
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Reinhard K. - Sonntag, 2 September 2007, 22:30

Hallo Bernd, hallo Keyboardfreunde!
Schön, dass ich mit dem Auswendiglernen das Interesse wecken konnte. Daher möchte ich darauf noch einmal eingehen. Wie schon einmal gesagt, fand ich den Anstoß in einem Buch über das Klavierspielen (Punkt 6 Auswendiglernen).
Da dies im Internet zu finden ist, hier der Link für Interessierte:
 http://foppde.uteedgar-lins.de/foppdekomplett.html

Natürlich bleibt es jeden selbst überlassen, die für sich geeignete Methode einzusetzen um etwas zu lernen. Die Argumente, die in diesem Buch für das Auswendiglernen angeführt werden, sind für mich so überzeugend und einleuchtend, dass ich es ausprobieren musste. Dabei war ich auch unsicher, ob ich das überhaupt kann. Doch zu meiner Überraschung ging dies besser als ich es für möglich gehalten hatte. Dabei gehe ich taktweise vor, präge mir die Noten ein und spiele sie aus dem Kopf bis ich es kann. Ihr solltet einmal überlegen, ob ihr nicht schon jetzt automatisch (ohne besonder darauf geachtet zu haben) schwierige Passagen aus dem Kopf spielt. Ja einfach deshalb, weil eine Stelle zu viel Aufmerksamkeit erfordert um noch auf die Noten zu schauen. Man kann eine schwierige Passage in der gleichen Zeit viel öfter üben wenn man sie aus dem Gedächtnis spielt.
Wenn ich auf diese Weise einen Titel komplett auswendig gelernt habe, wird er aus dem Gedächtnis geübt, bis er fließend sitzt. 
Natürlich sind Bernd's Einwände nicht von der Hand zu weisen. Deshalb muss dies auch jeder für sich selbst entscheiden. Aber ich kann nur noch einmal sagen, für mich ist es unglaublich motivierend Stücke ohne Noten spielen zu können. Den Spaß am Spielen zu erhalten, das ist für mich wichtig.

Also, fleißig üben!
Reinhard  

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Kyouri S. - Sonntag, 22 Juni 2008, 21:02
Die Akkorde werde ich mir auswendig wahrscheinlich nie merken können, was meine rechte Hand hingegen angeht spiele ich da so eine Art Mischmasch aus Ablesen und Auswendig.... Ich kann, wenn ich einen Ton höre, höchstens ansatzweise vielleicht auf die richtige Oktave treffen, aber nicht den Ton selbst. Ich höre, ob ein Ton 1-2 Töne vom Vorton entfernt ist oder weiter, aber weiß nie genau, wo der Ton nun sitzt, daher brauche ich noch die Noten als Unterstützung, sonst würde ich absolut nicht wissen wo welcher Ton zu finden ist xD
Ansonsten gehöre ich wohl eher zu denen, die sich Sachen einprägen können, wenn sie es wollen. [Rekord: Ein Gedicht a 6 Strophen mit je 8 Zeilen durch einmal aufschreiben (in Süterling^^) auswendig lernen :P ]
Dazu kann man sich selbst, wie ich finde, nicht zwingen, aber vielleicht kann man mit ein bisschen Übung auch nach Gefühl statt Gedächtnis spielen...?
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Gudrun S. - Freitag, 15 August 2008, 09:03

Das gleiche Problem habe ich auch. Wenn ich was kenne geht es mir nach ein paar mal üben leicht von der Hand.cool Aber bei diesem hier:

*** Link wegen möglicher Urheberrechtsverletzung vom Administrator entfernt ***

weiß ich nicht wie es sich anhören soll.

"Rock my soul" gibt es in verschiedenen Variationen auch diese:

 *** Link wegen möglicher Urheberrechtsverletzung vom Administrator entfernt ***

(Bearbeitet von Bernd G Schleicher -Originalbeitrag Freitag, 15 August 2008, 01:05)

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Frank H. - Donnerstag, 19 März 2009, 20:04
Wer von den Grundkursschülern kennt folgendes Problem?

Du lernst ein neues Stück, beherrscht es nach einiger Zeit, willst dann ein Stück aus einer vorherigen Lektion spielen - dass Du natürlich auch mal beherrscht hast, sonst wärst Du ja nicht zur nächsten Lektion übergegangen - und...

Du hast zunächst das Gefühl, als würdest Du es wieder neu erlernen müssen. Nach einiger Zeit klappt es dann zwar wieder, aber Du wünscht Dir natürlich, dass Du ein bereits erlerntes Stück sofort wieder fehlerfrei Spielen kannst, wenn Du Dir das Notenblatt nach einiger Zeit mal wieder auf den Notenständer legst.

Ist das vielleicht ein Anfängerproblem, welches sich mit der Zeit von selbst erledigt? Wie vermeidet man so etwas?
M. f. G. Frank
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Reinhard K. - Freitag, 20 März 2009, 16:22
Hallo Frank,
ich bin zwar kein Grundkursschüler mehr, aber ich denke, dass das was du beschreibst ganz normal ist. Es gehört schon sehr viel Erfahrung (Übung) dazu um Stücke sofort vom Blatt spielen zu können. Auch wenn man diese schon einmal gut spielen konnte. Aber je weiter du fortschreitest, je kürzer wird die Zeit um ein schon einmal gelerntes Stück nach längerer Pause wieder gut spielen zu können.

Ich spiele jetzt seit gut zwei Jahren. Dennoch gibt es manchmal Tage, da habe ich das Gefühl, ich spiele schlechter als vor 14 Tagen obwohl ich natürlich immer geübt habe. Aber auch das ist normal. Umso größer sind dann die Fortschritte, wenn es wieder gut läuft.

Übrigens, ich habe damals auch die "alten Sachen" in gewissen Abständen wiederholt und hatte das Gefühl, dass ich gut damit gefahren bin. Also, ich denke es ist alles im grünen Bereich. Einfach weiter fleißig üben.
Gruß Reinhard 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Achim D. - Samstag, 21 März 2009, 02:05

Hallo Frank,

da übt und übt man... 1, 2 oder noch mehr Wochen, denkt, es funktioniert, nimmt das nächste Lied, denkt nicht weiter drüber nach... dann möchte man es noch einmal spielen... tja, das kenne ich. Das geht mir auch so. Aber beim Wiederholen, denke ich, beginnt der eigentliche Lernprozess. Je öfter die erlernten Stücke wiederholt werden, desto schneller und einfacher kommst du wieder rein und bei jeder Wiederholung wirst du sensibler für schwierige/einfache Passagen, deren Schwierigkeit du unter Umständen falsch eingeschätzt hast (so geht es mir zumindest manchmal).

Auf der anderen Seite kann man nicht immer nur zurückgucken. Es ist aus meiner Sicht genauso wichtig neues zu lernen - den Blick immer vorwärts gerichtet. Sonst tritt man auf der Stelle und kommt nicht weiter. Man muss den Mittelweg finden.

Gruß Achim

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Gudrun S. - Samstag, 21 März 2009, 10:36

Hallo Frank, 

Dieses Problem des Verlernens kenne ich zu gut, nur habe ich ein anderes ,nämlich das Finden der richtigen Tasten; habe jetzt nämlich ein Buch, wo man über 2Oktaven übt. Und so komme ich z.B. beim Schneewalzer ganz schön durcheinander. Da darf ich nicht in Versuchung geraten auf die Tasten zu schauen. winken

 

Gruß Gudrun 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Frank W. - Freitag, 27 August 2010, 08:14

Hallo zsmn, es kann sein das ihr drüber lachen werdet was ich hier schreibe aber ich versuchs einfach mal.

Ich liebe es musik zu hören.Jeden tag höre ich sicher 2 std musik.

Die musik gibt mir wirklich viel.Jetzt bin ich auf den gedanken gekommen mir ein keyboard zu kaufen was ich auch gemacht habe. Das problem ist halt das ich von nichts ne ahnung habe.Für einen Lehrer bin ich nicht auf einem guten finanzIellen stand.Also muss ich es mir selber bei bringen mit allen hilfsmöglichkeiten die es so gibt. Deswegen bitte ich euch um viele tipps was ich machen kann wie ich anfangen soll ect. ect.

danke schonmal lächelnd

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Frank H. - Freitag, 27 August 2010, 11:47
Hallo Frank,
meiner Meinung nach bist Du hier schon auf dem richtigen Weg. Ich selbst habe als junger Mensch mal drei Jahre Unterricht gehabt und dann fast 15 Jahre lang nichts mehr gemacht. Beim Wiedereinstieg hat mir der Grundkurs der Keyboardschool 24 sehr geholfen. Wenn Du mal vergleichst, was Du für gedruckte Versionen von Keyboardschulen bezahlen musst, ist der hier von Bernd Schleicher angebotene Grundkurs recht günstig. Die üblichen Schulen für das Selbststudium (z. B. die Bände "der Weg zum Keyboardspiel" von Axel Benthien) fangen meines Erachtens nach alle recht harmlos an, machen dann aber irgendwann riesige Sprünge, denen man als Autodidakt kaum noch ohne professionelle Hilfe folgen kann. In Bernd's Schule hingegen baut alles aufeinander auf, so dass man seine Fähigkeiten stetig verbessert. Wenn Du darauf verzichtest, zwei Stunden lang Musik zu hören und statt dessen diese Zeit zum Üben nutzt, wirst Du erstaunt sein, was Du nach wenigen Wochen schon spielen kannst.
Probiere doch einfach mal die kostenlose Übungslektion aus.

Wenn irgendwelche Schwierigkeiten auftreten (z. B. beim Fingersatz oder Umgreifen von Akkorden), findest Du hier im Forum später fast immer jemanden, der Dir brauchbare Tipps gibt.

Mit musikalischem Gruß

Frank
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Reinhard G. - Donnerstag, 15 Januar 2015, 10:09

Liebe Keyboard-Freunde,

allzuviel ist hier leider nicht mehr los, als Außenstehender muss man sich ja schon fast Sorgen um Bernds Keyboard-Schule machen. Ich hoffe aber, dass dies nicht der Fall ist und seine hoffentlich zahlreichen Schüler sich einfach nichts aus Foren machen oder woanders unterwegs sind (Facebook und Co?). Vielleicht gibt die angekündigte Überarbeitung der Webseiten auch dem Forum wieder einen Auftrieb. Wäre schön!

Ich habe mir gestern übrigens ein Roland BK-5 bestellt und die Vorfreude ist schon recht groß. Ich hatte bisher das Yamaha-PSR-E333. Das Gerät ist an und für sich ja ganz OK. Allerdings haben mich die Orgel-Stimmen genervt, die können wirklich nicht viel. Auch Styles gibt es relativ wenige, die mich wirklich angesprochen haben.

Ich habe anfangs gezweifelt, ob ein neues und (relativ) teures Keyboard für mich als immer-noch-Anfänger (bin jetzt im ersten Drittel des Aufbaukurses) Sinn macht, weil die meisten Lieder immer noch durch falsch gedrückte Tasten hässlich klingen und erst in zweiter Linie durch mangelhafte Voices/Styles. Aber ich denke, ein tolles Instrument macht einfach doch mehr Freude und ich erhoffe mir auch einen entsprechenden Motivationsschub beim üben winken. Ich freue mich jedenfalls schon darauf!

 

Beste Grüße,
Reinhard

 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Bernd G S. - Donnerstag, 15 Januar 2015, 17:31
Hallo Reinhard,

kein Grund sich Sorgen zu machen. Natürlich muss ich mir zwischenzeitlich das Publikum teilen. Anders als noch vor 10 Jahren bin ich nicht mehr der Einzige mit einem Angebot dieser Art.

Aber - sehr viele Hilfeanfragen kommen über E-Mail rein. Von der Öffentlichkeit unbemerkt sozusagen. Ich weiß, dass sich viele daran stören, dass hier in den Foren keine Pseudonyme verwendet werden. Allerdings begreife ich nicht, warum man sich bei einem Thema wie diesem hinter einem Pseudonym verstecken müsste.

Wie auch immer - wenigstens muss ich so nicht auf die 1000ste Frage wo man was kostenlos bekommt antworten. Und mir fallen noch dutzende andere Fragen ein, über die ich froh bin sie hier nicht diskutieren zu müssen.

Zu deinem Roland BK-5. Die Sounds sind klasse. Was mir am BK-5 allerdings missfällt, sind die endlosen Intros und Endings. Ich persönlich halte auch die Tastatur der neueren Roland Keyboards für etwas - na sagen wir - gewöhnungsbedürftig. Wäre schön, wenn du dazu etwas berichten würdest, wenn du dich am neuen Keyboard eingespielt hast.

Herzlichste Grüße
Bernd
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Thomas F. - Donnerstag, 26 Februar 2015, 12:05
Hallo Bernd,

ich wollte keinen neuen Thread eröffnen, daher platziere ich mein Anliegen einfach mal hier.

Ich bin jetzt in der 4. Lektion des Grundkurses, und stoße bereits an meine Grenzen.
Wie ich bereits in unserer früheren Email-Korrespondenz erwähnt habe, habe ich mich mit 49 Jahren zum ersten Mal dazu durchringen können, ein Instrument zu erlernen. So weit so gut.

Nun zu meiner Frage. Bei dem Stück "Can Can" habe ich das Problem, dass ich die Akkorde nicht immer im Takt greifen kann, und die Tasten auch nicht blind wiederfinde, was natürlich den gesamten Ablauf verlangsamt.
Ist es okay, wenn ich einfach weiterspiele, und hoffe, dass die linke Hand (und die entsprechende Hirnregion) irgendwann die richtigen Tasten und den richtigen Takt automatisch lernen (learning by doing), oder habe ich es hier mit einem ernsthaften Problem zu tun, und muss auf Teufel komm' raus rhytmisch perfekt spielen?

Mein nächsten Problem ist, dass ich die Noten nun von c bis c'' vom Notenblatt auf die Tastatur übertragen kann. Aber alles was darüber hinaus geht, kann ich nicht erkennen. Darf man sich auf dem Notenblatt die Noten
(c-h) vermerken, oder ist es sinnvoller auch das zu automatisieren? Wenn ich mir die Noten (c-h) neben die Notenzeichen auf dem Notenblatt vermerke, beeinträchtigt das evtl. den Lernerfolg? Oder ist das einfach nur egal?

Ich würde sehr gerne Deine Meinung dazu hören (lesen), und auf Deinen Erfahrungfundus zugreifen.

Vielen Dank im Voraus!
Beste Grüße
Thomas

P.S.: Ich muss sagen, dass Dein Grundkurs absolut klasse ist. Ich hätte nicht gedacht, dass jemand mir so schnell das Notenlesen beibringen kann. Wenn ich am Keyboard sitze und Deine Arrangements spiele, komme ich mir vor wie ein großer Musiker. Ob es Hänschen Klein ist, Kuckuck oder Barcarole, das klingt für mich alles wie große Musikkunst.
Hätte mir jemand im Dezember gesagt, dass ich diese Stücke irgendwann in meinem Leben spielen kann, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Bisher waren Musiknoten für mich unentzifferbare Hieroglyphen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ich habe jetzt bereits mehr erreicht, als ich jemals erwartet hätte. 

Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Bernd G S. - Donnerstag, 26 Februar 2015, 17:30
Hallo Thomas,

zunächst einmal vielen Dank für Deine lobenden Worte. Das freut mich sehr!

Zu deiner ersten Frage gehe ich davon aus, dass du in viel zu schnellem Tempo spielst. Geh´die Sache doch ruhig an. Lass´ zunächst den Rhythmus weg. Spiele langsam aber gleichmäßig in einem Tempo, von dem du ausgehst, dass dein Kopf alle Informationen schnell genug verarbeiten kann.

Besonders schwierige Stellen, wie zum Beispiel der Lauf vom hohen c zum tiefen c, inklusive Akkordwechsel - das ist übrigens für die meisten der erste Knackpunkt - gesondert üben. Erst ganz langsam ... im Kopf versuchen das Kommando Akkordwechsel von C auf G7 mit dem Ton g oder dem Finger 2 zusammen zu bringen. Immer und immer wieder widerholen. Irgendwann geht das so in Fleisch und Blut über, dass du nicht mehr daran denken musst.

Was du auf keinen Fall tun solltest ist, über Fehler hinweg spielen. Die Gefahr, dass sich dann Fehler quasi einbrennen ist enorm. Jede Stelle die Probleme bereitet zuerst gesondert bearbeiten. Erst dann alle Teile zu einem Lied zusammenfügen.

Dein Rhythmusgefühl vermag ich alleine aus deinen Schilderungen natürlich nicht zu beurteilen. Allerdings ist meine Erfahrung die, dass man als Anfänger möglichst alles perfekt machen will. Daher versucht man sich quasi auf alles zu konzertrieren. Was natürlich nicht geht. Wenn ich einen Schüler mit scheinbaren Rhythmusproblemen vor mir sitzen habe, versuche ich ihn in aller erster Linie locker zu machen. Ich weiß nicht wie ich das in Worten ausdrücken soll. Ich denke Rhythmus ist nichts was von außen kommt, sondern findet von innen her statt. Das funktioniert aber nur dann, wenn man das, was man mit Rhythmus spielen möchte, ohne Rhythmus sicher kann. Also auch hier ... langsam und geduldig vorarbeiten, und wenn du das Gefühl hast: jetzt könnte es klappen ... einfach versuchen. Es muss ja nicht gleich im Originaltempo sein.

Zum Notennamen aufschreiben: Du darfst alles machen, von was du glaubst, dass es dir hilft. Nur ist es so ... wenn du die Notennamen auf dem Blatt stehen hast, schaust du ja zwangsläufig auf die Buchstaben und nicht auf die Noten. Wie du dann aber die Noten lernen möchtest .... ??? Als bessere Übung würde ich vorschlagen ... spiel doch einfach mit dem Player mit - auch wieder in schön langsamen Tempo. Dann kannst du dich auf deine Noten konzentrieren, hörst aber sofort, wenn du falsch liegst.

Hoffe du behältst die Geduld die es braucht, dann verspreche ich dir, wirst du über deine anfänglichen Probleme später nur müde lächeln können. Das war bisher bei jedem so der nicht aufgegeben hat winken

Ich drücke dir die Daumen !!!
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Thomas F. - Freitag, 27 Februar 2015, 19:53
Hallo Bernd,

vielen Dank für die wertvollen Tipps.

Da ich mein Leben lang sportlich aktiv bin, macht es mir überhaupt nichts aus, Fehler zu machen, und diese zu korrigieren. Nur durch permanentes, hartnäckiges Üben kann man sich verbessern. Das kann zwar manchmal frustrierend sein, aber der finale Erfolg entschädigt für vieles. Diese Erfahrung um des Lernens durch Fehlerkorrektur, scheint mir doch sehr zu helfen.

Dass mit dem gemeinsamen Spielen mit dem Player habe ich bisher noch nicht ausprobiert, werde ich aber ab jetzt mit in meinen Lehrplan aufnehmen.

Bisher war es recht einfach, aber mir ist bereits aufgefallen, dass anfängliche Probleme, sich nach längerem Üben in Luft auflösen. Natürlich wird es immer schwieriger, aber ich glaube, auch wenn es ein völlig neues Terrain für mich ist, dass ich nach und nach (Babyschritte) besser werden kann.

Vielen Dank und alles Gute!
Re: Diskutiere mit uns über Themen rund ums Keyboard spielen 
von Reinhard G. - Freitag, 6 März 2015, 09:21

falls es jemanden interessiert: mein Roland BK-5 habe ich zurückgegeben, die Orgelsounds waren nicht nach meinem Geschmack und dass die Tastatur keine üblichen Dimensionen hat, hatte mich auch gestört. Habe jetzt ein KORG PA600, mit dem ich ganz zufrieden bin. Die Orgelklänge sind ganz brauchbar. Allerdings sind fast alle Factory-Orgelsounds anschlagdynamische Multisamples. D. h. wenn man die Taste härter anschlägt, zieht plötzlich ein anderes Sample (z. B. Leslie-Effekt-Schnell statt -Langsam), was sehr eigenartige Effekte beim Spielen erzeugt und meiner Meinung nach völlig unbrauchbar ist. Aber man kann diese Sound z. B. auf zwei Benutzersounds abspeichern, das jeweils nur ein Sample benutzt und nicht anschlagdynamisch ist.

Generell sind die Orgelsounds wohl bei allen Arranger-Keyboards etwas seltsam bzw. relativ wahllos ausgewählt. Anstatt unzähliger "Orgelvarianten" hätte ich lieber nur Samples verschiedener Zugriegel- und Effekteinstellungen _einer_ Hammondorgel. Oder natürlich gleich ein Keyboard mit Begleitautomatik und Zugriegeln. Gibt es aber leider nicht.